Rot-Weiss Essen qualifizierte sich souverän für das Halbfinale gegen den Wuppertaler SV. Die SpVg Schonnebeck landete vor der A-Jugend von Rot-Weiß Oberhausen.

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RWE problemlos, Schonnebeck überrascht

Tobias Hinne-Schneider
18. Juli 2015, 21:02 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Rot-Weiss Essen qualifizierte sich souverän für das Halbfinale gegen den Wuppertaler SV. Die SpVg Schonnebeck landete vor der A-Jugend von Rot-Weiß Oberhausen.

Michael Bonkowski legte sich den Ball zurecht und schoss seine Farben ins Glück. Der Kapitän der SpVg Schonnebeck erzielte das erste Turniertor und dann gleich ein ganz wichtiges. Denn jetzt ist die Mannschaft von Fabian Eins auch bei den Platzierungsspielen vertreten. Der Trainer ist stolz auf die Leistung seiner Mannschaft - des Turnier-Gastgebers - die ohne neun Urlauber auskommen musste: "Die Jungs haben Gas gegeben, es waren die ersten Punkte überhaupt für den Verein in den vier Jahren, die es das Turnier mittlerweile gibt. Wir freuen uns auf die nächste Begegnung." Dabei wird Eins sogar ein Wunsch erfüllt, denn gleich nachdem feststand, dass es für die SpVg weitergeht, wünschte er sich den JFV Nordwest als Gegner. "Die kenne ich gar nicht, daher würde ich gerne gegen die spielen", begründete Eins seinen Wunsch.

In der zweiten Gruppe hatte Rot-Weiss Essen keine Probleme. In der ersten Partie siegte die Elf von Jürgen Lucas noch knapp mit 2:0 gegen den JFV, ehe der KFC Uerdingen mit 5:0 von der Platte gefegt wurde. Dementsprechend zufrieden war Lucas mit der Leistung seiner Mannschaft: "Im Spiel gegen die Oldenburger wurden wir wirklich gefordert, haben aber auch die Partie verdient gewonnen. Gegen Uerdingen konnte man sehen, dass wir von der individuellen Klasse doch deutlich besser sind. Nach eineinhalb Wochen im Training war die Leistung sehr gut. Wir freuen uns, dass wir noch zwei Spiele haben und dann schauen wir mal was dabei rum kommt." Essen trifft im ersten Halbfinale auf den Wuppertaler SV, der sich gegen Oberhausen und Schonnebeck durchsetzte.

Der 1. FC Köln ist der dritte Halbfinalist, der Geißbock-Nachwuchs dominierte die Konkurrenz nach Belieben und geht mit Sicherheit als Favorit in die Finalrunde. Eintracht Braunschweig und der 1.FC Mönchengladbach, der am Ende mit zwei Punkten Zweiter wurde, komplettierten das Feld in der dritten Gruppe.

Am Sonntag, den 19. Juli, stehen ab 11 Uhr die Platzierungsspiele, und ab 15 Uhr die Endrunde an.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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