Ein ehemaliger Dortmunder hatte großen Anteil daran, dass die Kiezkicker von St. Pauli auch in der kommenden Saison zweitklassig sein werden.

#Lassehalten

St. Pauli sammelt Likes für Sobiech-Transfer

11. Juni 2015, 09:07 Uhr

Ein ehemaliger Dortmunder hatte großen Anteil daran, dass die Kiezkicker von St. Pauli auch in der kommenden Saison zweitklassig sein werden.

Er spielte mit gebrochener Nase, schmerzhaften Frakturen im Gesicht und angebrochenen Rippen. Auf solche Typen stehen sie beim FC St. Pauli, dem etwas anderen Fußballverein. Und das umso mehr, wenn die Jungs dann auch noch richtig gut kicken können. So wie [person=1703]Lasse Sobiech[/person].

Um dem hochaufgeschossenen Innenverteidiger aus Schwerte, der in der abgelaufenen Spielzeit vom Erzrivalen Hamburger SV ausgeliehen war, einen Verbleib am Millerntor schmackhaft zu machen, ließ sich der FC St. Pauli etwas einfallen. Via Facebook ruft der Sportliche Leiter Thomas Meggle dazu auf, eine Million Likes für einen Sobiech-Verbleib zu sammeln.

Dass es nicht leicht werden wird, den bei Borussia Dortmund ausgebildeten 24-Jährigen zu halten, dürfte nicht nur Meggle klar sein. Zum einen steht Sobiech, der als absoluter Leistungsträger (31 Spiele, 4 Tore) einen erheblichen Anteil am Last-Minute-Klassenerhalt hatte, noch bis 2016 beim HSV unter Vertrag. Zum anderen sind seine Leistungen nicht verborgen geblieben, so soll beispielsweise Werder Bremen die Fühler nach dem 1,96-Meter-Hünen ausgestreckt haben.

Einen Tag nach Bekanntgabe der Aktion sind knapp 26.000 Likes zusammengekommen. Um Lasse Sobiech am Millerntor zu halten, sind also noch eine Menge Klicks nötig. Charmant ist die Aktion dennoch. Und wer weiß: Vielleicht knacken der FC St. Pauli und seine Fans ja die Million und bringen Sobiech damit zumindest zum Nachdenken...

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren