Maximilian Beister verbinden viele Fortuna-Anhänger vor allem mit dem Bundesliga-Aufstieg 2012. Gut möglich, dass es bald zu einem Wiedersehen kommt.

Fortuna Düsseldorf

Des einen Freud, des anderen Leid?

09. Juni 2015, 08:24 Uhr
Foto: Griepenkerl

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Maximilian Beister verbinden viele Fortuna-Anhänger vor allem mit dem Bundesliga-Aufstieg 2012. Gut möglich, dass es bald zu einem Wiedersehen kommt.

Denn der Hamburger SV teilte Beister, dessen Vertrag beim Bundesliga-Dino noch ein Jahr läuft, mit, dass er in den Planungen für die neue Saison keine Rolle mehr spielt. Ein Schock für den 24-Jährigen, der sich wie kaum ein anderer Profi mit "seinem" Verein identifiziert. Und gleichzeitig die Chance für die Fortuna aus Düsseldorf?

Neue Herausforderung im altbekannten Umfeld?

Die jedenfalls hat, soviel steht fest, ihr Interesse an Beister hinterlegt und arbeitet mit Hochdruck daran, den Offensivmann von einer Rückkehr zu überzeugen. Dies verdeutlichen vor allem Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Dirk Kall, der im Interview mit der "Rheinischen Post" auf die Verbundenheit Beisters mit der Fortuna hinwies und ergänzte: "Es gibt jetzt eine neue Konstellation und wir werden uns ganz sicher um ihn bemühen."

Zwischen 2010 und 2012 schaffte der gebürtige Göttinger während einer zweijährigen Leihe unter dem damaligen Trainer Norbert Meier den Durchbruch, lief in 59 Zweitliga-Spielen für Düsseldorf auf (18 Tore, 19 Vorlagen) und sorgte mit seinem Treffer im Rückspiel der Relegation gegen Hertha BSC mit dafür, dass die Fortuna vor drei Jahren in die Erstklassigkeit zurückkehrte.

Das tat anschließend auch Maxi Beister - zum Leidwesen der Fortuna-Anhänger allerdings nicht bei ihrem Verein, sondern beim HSV. Auf seine starke Hinrunde 2013/14 mit je fünf Treffern und Assists folge dort aber ein Totalschaden im Knie - Beister fiel ein ganzes Jahr aus. Anschließend kämpfte sich der ehemalige Junioren-Nationalspieler zurück, kam aber unter Bruno Labbadia zuletzt kaum noch zum Einsatz.

Der Hamburger SV ruft wohl eine Ablöse von knapp 300.000 Euro für den Flügelstürmer auf. Machbar für die Fortuna, die nun ein attraktives Gesamtpaket schnüren muss, um Beister eine Rückkehr in die Landeshauptstadt schmackhaft zu machen. Klar ist: Beister müsste erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen, würde aber bei der Fortuna in ein gewohntes Umfeld zurückkehren und wohl schnell wieder eine Schlüsselrolle einnehmen. Möglich, dass er der Option Düsseldorf auch deswegen in Kürze den Zuschlag geben wird.

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