Red Bull Salzburg peilt in der neuen Saison große Ziele an. Für die am 11. Juli beginnende Saison hat der Klub einen Etat von 60 Millionen Euro zur Verfügung, 10 Millionen mehr als im Vorjahr. Nach den Vorstellungen von Besitzer Dietrich Mateschitz soll die Mannschaft von Trainer Giovanni Trapattoni in diesem Jahr in der Champions League mitspielen. Dafür müssen die

Salzburg hat die "Königsklasse" im Visier

60 Millionen Euro-Etat, Vizemeister hat nur 3,9 Millionen Euro

25. Juni 2007, 13:04 Uhr

Red Bull Salzburg peilt in der neuen Saison große Ziele an. Für die am 11. Juli beginnende Saison hat der Klub einen Etat von 60 Millionen Euro zur Verfügung, 10 Millionen mehr als im Vorjahr. Nach den Vorstellungen von Besitzer Dietrich Mateschitz soll die Mannschaft von Trainer Giovanni Trapattoni in diesem Jahr in der Champions League mitspielen. Dafür müssen die "Bullen" aber zunächst zwei Qualifikations-Runden überstehen.

Gegenüber dem Etat der Salzburger, die mehr Geld zur Verfügung haben als jeder andere Klub in Österreich vor ihnen, nehmen sich die Möglichkeiten der nationalen Konkurrenz bescheiden aus. Austria Wien kalkuliert mit 13 Millionen Euro, Rekordmeister Rapid Wien mit rund 11 Millionen. Die beiden Wiener Vereine mussten damit ihre Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr sogar zurückfahren. Schlusslicht in der Geldrangliste ist der SV Ried, der trotz Vizemeisterschaft und UEFA-Cup-Teilnahme mit nur 3,9 Millionen Euro rechnet.

Trotz des Rekordetats ist Salzburgs Trainer Trapattoni nicht ganz zufrieden. Mit Sasa Ilic (Galatasaray Istanbul), Österreichs Nationalspieler Christoph Leitgeb (Sturm Graz) und Ibrahim Sekagya (Arsenal de Serandi/Argentinien) kann der bisherige Klub von Lothar Matthäus bisher nur drei Zugänge vermelden. "Wir sind nicht Bayern München oder Real Madrid. Große Spieler gehen einfach nicht in die österreichische Liga", bedauerte "Trap" in der Zeitung Österreich.

Autor:

Kommentieren