Mit viel Lob, aber auch mit großen Aufgaben für  die Zukunft endete die zweitägige Konferenz des Dachverbandes der  europäischen Fußball-Ligen (EPFL) in Berlin.

Seifert will den "Gedankenaustausch vertiefen"

Podiumsdiskussion: Negativer Einfluss der Politik

05. Juni 2007, 14:31 Uhr

Mit viel Lob, aber auch mit großen Aufgaben für die Zukunft endete die zweitägige Konferenz des Dachverbandes der europäischen Fußball-Ligen (EPFL) in Berlin. "Wir müssen den Gedankenaustausch zwischen den Ligen, den Verbänden wie FIFA und UEFA sowie der Politik vertiefen. Das ist der wichtigste Punkt", sagte "Gastgeber" Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), nach Ende der Veranstaltung in Berlin. Die 18 wichtigsten europäischen Fußball-Ligen sind in dem noch jungen Verband organisiert. Bis Ende 2007 soll die Organisation auf 30 Ligen anwachsen. Eine weitere Konferenz ist noch in diesem Jahr in Portugal geplant.

Zwei Jahre nach der Gründung der EPFL warnten die meisten Redner in den vier Podiumsdiskussionen vor einem zu großen Einfluss von Gerichten und Politik auf den Fußball. Seifert erinnerte daran, dass das Nein der Europäischen Kommission bei der zentralen Vermarktung von TV-Rechten gezeigt habe, wie negativ der Einfluss der Politik sein kann.

"Der Fußball hat seine Spezifika, die müssen herausgearbeitet werden", forderte der ehemalige DFB-Chef Gerhard Mayer-Vorfelder. Der Vizepräsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) beglückwünschte die EPFL zu der Tagung und übermittelte die Grüße seines Präsidenten Michel Platini: "Man hat hier in Berlin gemerkt, zu welchen Leistungen die Fußball-Ligen in gesellschaftspolitischen und sozialen Bereichen fähig sind."

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