Die kaum noch für möglich gehaltene Rettung für RWO II ist in der Verbandsliga greifbar nahe. Denn nach Siegfried Matterborn steht mit dem FSV Kettwig nach dessen Rückzug zum Saisonende bereits der zweite Absteiger fest. Bedeutet: Je nach Ausgang der Oberliga Nordrhein gibt es noch einen oder maximal zwei weitere Absteiger. Einen, wenn Bergisch Gladbach absteigt, zwei, wenn es Bocholt oder Homberg erwischt.

RWO II: Jetzt ist die Rettung greifbar nahe

Basteln am kommenden Kader

cb
12. Mai 2007, 19:58 Uhr

Die kaum noch für möglich gehaltene Rettung für RWO II ist in der Verbandsliga greifbar nahe. Denn nach Siegfried Matterborn steht mit dem FSV Kettwig nach dessen Rückzug zum Saisonende bereits der zweite Absteiger fest. Bedeutet: Je nach Ausgang der Oberliga Nordrhein gibt es noch einen oder maximal zwei weitere Absteiger. Einen, wenn Bergisch Gladbach absteigt, zwei, wenn es Bocholt oder Homberg erwischt.

RWO-Coach Günter Abel betont vor dem heutigen Gang nach Baumberg und drei Siegen in Serie im Rücken: "Der Kunstrasen macht es nicht leichter, der Gegner kann frei aufspielen. Trotzdem müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Es schien sehr unrealistisch mit dem Klassenerhalt, nur meine Jungs und ich haben noch daran geglaubt."

Trotzdem hebt Abel den warnenden Zeigefinger: "Wir sind Realisten, wissen, wir können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren. Aber wir gehen raus und sagen, den Dreier holen wir uns." Verzichten muss Abel dabei erneut auf Marcel Stiepermann, der nach seinem Mittelfußbruch gleich bei der Premiere doppelt traf, dann wieder Probleme mit dem Fuß bekam. "Er hat uns ein Mal geholfen, er würde uns jetzt auch gut zu Gesicht stehen", berichtet der Trainer, "zum Glück ist es nicht ganz so schlimm, wichtig ist, die Geschichte jetzt komplett auszukurieren."

Abseits des Platzes bastelt Abel zusammen mit dem neuen Sportlichen Leiter Jürgen Luginger an der Elf für die kommende Spielzeit. "Wir sind uns klar, wen wir halten wollen", erklärt Abel, "es sieht auch gut aus. Dazu wollen wir junge Leute aus dem Umfeld holen. Bei Osterfeld oder im Dinslakener Raum gibt es einige Talente. Vor allem für den Angriff suchen wir noch."

Autor: cb

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren