Geht er, oder bleibt er? Die Frage beschäftigt nicht nur die TuRU aus Düsseldorf. David Müller hat mit seinen hervorragenden Leistungen bei den Landeshauptstädtern fast die gesamte Oberliga, besonders Rot-Weiß Oberhausen, auf sich aufmerksam gemacht. Aber nicht nur die vierte Klasse möchte den 23-Jährigen haben, mit dem Wuppertaler SV Borussia, den Sportfreunden aus Siegen, dem VfB Lübeck sowie dem Stadtnachbarn Fortuna sind auch Regionalliga-Clubs an den Diensten Müllers interessiert.

DÜSSELDORF: RWO, Fortuna oder Siegen, Müller:

"Entscheidung in 14 Tagen"

tr
21. April 2007, 20:35 Uhr

Geht er, oder bleibt er? Die Frage beschäftigt nicht nur die TuRU aus Düsseldorf. David Müller hat mit seinen hervorragenden Leistungen bei den Landeshauptstädtern fast die gesamte Oberliga, besonders Rot-Weiß Oberhausen, auf sich aufmerksam gemacht. Aber nicht nur die vierte Klasse möchte den 23-Jährigen haben, mit dem Wuppertaler SV Borussia, den Sportfreunden aus Siegen, dem VfB Lübeck sowie dem Stadtnachbarn Fortuna sind auch Regionalliga-Clubs an den Diensten Müllers interessiert.

Der WSV hat sich allerdings erledigt. "Ich habe mit deren Sportlichen Leiter Achim Weber gesprochen, aber am gestrigen Samstag war dort für mich die Deadline. An sich wäre die Geschichte interessant gewesen, aber ich will mich nicht unter Druck setzen", erteilte Müller den Bergischen eine Absage. Auch Lübeck scheint aufgrund der Distanz schlechte Karten zu haben. Müller, der in Köln wohnt, muss sich also zwischen Fortuna, Oberhausen und Siegen entscheiden. "Siegen hat mir ein gutes Angebot gemacht", nickt Müller. "Mit der Fortuna habe ich bislang aber erst lockere Gespräche geführt."

Bleibt also RWO. Der ehemalige Schalker hat schon im Dezember mit Thomas Dietz, seines Zeichens Sportlicher Leiter bei RWO, gesprochen. "Aber es ist noch nichts fest", meint Müller. "Das ist ein sehr interessanter Verein und nicht weit weg." Wichtig, denn er absolviert gerade bei TuRU-"Boss" Heinz Schneider eine Ausbildung zum Bürokaufmann, die er dann weiter machen könnte. "Wenn ich in eine höhere Liga gehe, legt mir Herr Schneider keine Steine in den Weg", weiß Müller, dass der Unternehmer seinen Regisseur aber nicht an einen Klassengefährten abgeben wird. "Die gleiche Klasse macht ja auch keinen Sinn", winkt der Youngster ab und schiebt nach: "Ich habe auch ein gutes Angebot der TuRU. "Bei der TuRU fühle ich mich sehr wohl, kann mir auch sehr gut vorstellen, zu bleiben. Aber in der dritten Liga spiele ich in St. Pauli am Millerntor, in der Düsseldorfer LTU-Arena oder vielleicht auch an der Essener Hafenstraße. Das sind Highlights. Als Fußballer möchte ich diese Chance nutzen, auch wenn es noch keine endgültige Tendenz für mich gibt und eine Entscheidung erst in den nächsten 14 Tagen fallen wird."

Von den traditionsreichen Spielstätten zurück zum Alltag: Am heutigen Sonntag wartet erst einmal der Auswärtsauftritt in Solingen. "Von der Tabelle her ein Pflichtsieg", ist sich Müller sicher, schiebt aber warnend nach: "Es wird das absolute Kampfspiel. Wenn wir den Fight annehmen, werden wir dort gewinnen. Aber wir dürfen uns bloß nicht einlullen lassen, denn wir sind spielerisch nicht so gefestigt, dass wir solch eine Mannschaft abschießen können."

Autor: tr

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