Alexander Bugera wird die „Zebras“ zum Saisonende in Richtung Kaiserslautern verlassen. Heiße Kandidaten für die offene Planstelle im Abwehrbereich sind der U 21-Nationalspieler Pascal Bieler, vom abstiegsbedrohten Ligarivalen Rot-Weiss Essen, und auch René Klingbeil, dessen auslaufender Kontrakt beim Hamburger SV nicht verlängert wurde. Der 26-Jährige (51 Bundesliga-Spiele) könnte also ablösefrei wechseln. Klingbeil wäre sowohl für die rechte als auch die linke Außenbahn ein echte Alternative. Offen ist noch, ob der Vertrag mit Mittelfeldspieler Ivica Grlic (seit 2004 beim MSV) verlängert wird.

Offene Planstellen und Verträge/Hellmich: „Andere Prioritäten“

„So ein Team ist einmalig“

RS
09. April 2007, 10:31 Uhr

Alexander Bugera wird die „Zebras“ zum Saisonende in Richtung Kaiserslautern verlassen. Heiße Kandidaten für die offene Planstelle im Abwehrbereich sind der U 21-Nationalspieler Pascal Bieler, vom abstiegsbedrohten Ligarivalen Rot-Weiss Essen, und auch René Klingbeil, dessen auslaufender Kontrakt beim Hamburger SV nicht verlängert wurde. Der 26-Jährige (51 Bundesliga-Spiele) könnte also ablösefrei wechseln. Klingbeil wäre sowohl für die rechte als auch die linke Außenbahn ein echte Alternative. Offen ist noch, ob der Vertrag mit Mittelfeldspieler Ivica Grlic (seit 2004 beim MSV) verlängert wird.

„Es ist alles beim Alten. Es hat noch keine Gespräche gegeben“, erklärt der Rechtsfuß und fügt an: „Ich bin jetzt 31 Jahre alt und man lernt immer noch dazu. Ich kenne es eigentlich anders, dass man sich früher zusammensetzt und alles bespricht. Mittlerweile ist aber jetzt schon April.“[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/530-534_preview.jpeg Will erst Vertragsgespräche führen, wenn klar ist, wohin der Weg der Duisburger führt: MSV-Chef Walter Hellmich. (Fotos: firo)[/imgbox]

Für den vom VfB Stuttgart ausgeliehenen Marco Caligiuri wird es voraussichtlich keine Zukunft in Duisburg geben. Für eine Übernahme wären 400.000 Euro fällig. „Diese Zahl ist richtig,“, bestätigt Walter Hellmich, „aber das ist uns zu hoch. So viel werden wir nicht bezahlen.“ Die letzte Entscheidung wird sicherlich auch beim Chef-Coach liegen. Fakt ist aber, dass „Cali“ seinen Trainer nur selten überzeugt hat. Bommer: „Alle im Team haben in den letzten Wochen eine Schüppe draufgelegt, nur Marco hat das nicht getan. Deshalb musste er auch zuschauen und sich harsche Kritik gefallen lassen. Aber es sind junge Menschen, die müssen da einmal Luft holen und dann geht es weiter.“

Es herrscht also reichlich Rede-Bedarf in Duisburg. Walter Hellmich ist gefordert. „Es gibt noch nichts Neues, was weitere Vertragsgespräche angeht. Wir wollen und werden aber noch mit allen reden“, erklärt der Baulöwe, „im Moment haben wir andere Prioritäten. Wir wollen aufsteigen. Darum müssen wir uns zu erst kümmern, dann werden wir weitersehen.“ Er legt nach: „Wir müssen als Verein ja auch gucken, wo wir bleiben. In der ersten oder zweiten Liga hat man eben andere Ansprüche. Davon ist auch abhängig, wie und mit wem wir in die nahe Zukunft gehen.“

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/563-1584_preview.jpeg "Zu teuer" für Hellmich: Marco Caligiuri.[/imgbox]Die eigentlich schon für Torwart-Trainer Manfred Gloger klar ist. „Fakt ist, dass Walter Hellmich mit mir mündlich verlängert hat, analog zu den bisherigen Kontrakten – das waren bisher immer zwei Jahre“, gibt der 44-Jährige zu Protokoll und fügt an: „Mittlerweile bin ich seit sechs Jahren hier im Verein und würde mir auf Dauer eine weitere Zusammenarbeit wünschen. Sein Wort ist Gesetz hat Walter Hellmich gesagt, somit war und ist für mich eine Fortsetzung klar.“

Und auch Rudi Bommer hat immer wieder signalisiert, dass er mit Gloger – wie auch mit dem anderen gesamten Trainerstab – gut und gerne zusammenarbeitet. Gloger: „In der Zwischenzeit habe ich zwei lukrative Angebote nicht wahrgenommen und abgesagt, weil ich mich darauf ausgerichtet habe, dass ich bleibe und die Aussage von Club-Boss Walter Hellmich verbindlich ist.“ Eine Entscheidung Pro-Gloger würde auch Sven Beuckert begrüßen: „Wir arbeiten jetzt seit vier Jahren mit Manni zusammen. So ein Super-Team wie er, Georg und ich es sind, ist einmalig. Das gibt es in der gesamten Bundesliga nicht. Da passt alles.“

Autor: RS

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