Rund um die BayArena, der Heimstätte des Bundesligisten Bayer Leverkusen, werden noch in diesem Jahr umfangreiche Umbauarbeiten beginnen. Das Stadion soll in den kommenden Jahren ein völlig neues Gesicht bekommen und wird bis zum Sommer 2009 über 30.000 Plätze fassen.

BayArena wird bis 2009 generalüberholt

Dann über 30.000 Plätze

twe1
30. März 2007, 11:33 Uhr

Rund um die BayArena, der Heimstätte des Bundesligisten Bayer Leverkusen, werden noch in diesem Jahr umfangreiche Umbauarbeiten beginnen. Das Stadion soll in den kommenden Jahren ein völlig neues Gesicht bekommen und wird bis zum Sommer 2009 über 30.000 Plätze fassen.

Der Vorstand der Bayer AG stimmte in einer Sitzung den Plänen des Vereins für einen grundlegenden Umbau und einer Modernisierung zu. Die Arbeiten sollen Ende 2007 beginnen und bis zum Start der Saison 2009/2010 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich 56 Millionen Euro betragen.

Optisches Highlight der umgestalteten Arena wird ein überdimensionales liegendes Bayer-Kreuz hoch über der Spielfläche, das mit einem Durchmesser von 200 Metern und 2000 Leuchtdioden auch vom Flugzeug aus sichtbar sein wird. Die Zuschauerränge werden künftig von einem lichtdurchlässigen zeltartigen Dach überspannt, das an den Längsseiten über den Tribünenbereich herausragt und den Besuchern auch vor dem Stadion Schutz vor Regen bietet.

"Wir freuen uns sehr über die Zustimmung zum Ausbau unseres Stadions. Damit sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt", sagte Klub-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser: "Mit der neuen BayArena werden wir nicht nur über ein Stadion mit modernster Infrastruktur verfügen, sondern auch noch die Möglichkeit bekommen, zusätzliche Ertragspotenziale zu erschließen."

Die bisherigen Tribünenbereiche werden aufgestockt, die Kapazität erhöht sich von derzeit 22.500 auf über 30.000 Sitzplätze. Der "Hospitality"-Bereich mit Restaurants und Logen wird auf über 2000 Plätze erweitert, die Zahl der Arbeitsplätze für die Presse auf 228 fast verdoppelt. Die Größe des Team- und Physiobereichs wird auf 2600 Quadratmeter sogar vervierfacht.

Autor: twe1

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