Titelfavorit Adler Mannheim und Vorjahresfinalist DEG Metro Stars befinden sich auf dem schnellsten Weg in die Halbfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der Vorrundenmeister aus Mannheim feierte am Dienstagabend mit dem 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gegen die Frankfurt Lions den dritten Sieg in der Viertelfinal-Serie nach dem Modus `best of seven´ und kann am kommenden Freitag (19.30 Uhr) in der Bankenmetropole den 4:0-´Sweep´perfekt machen.

Mannheim und Metro Stars vor Halbfinaleinzug

DEG gewinnt in Overtime

20. März 2007, 22:40 Uhr

Titelfavorit Adler Mannheim und Vorjahresfinalist DEG Metro Stars befinden sich auf dem schnellsten Weg in die Halbfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Der Vorrundenmeister aus Mannheim feierte am Dienstagabend mit dem 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gegen die Frankfurt Lions den dritten Sieg in der Viertelfinal-Serie nach dem Modus `best of seven´ und kann am kommenden Freitag (19.30 Uhr) in der Bankenmetropole den 4:0-´Sweep´perfekt machen.

Die ersten beiden Duelle gegen die Lions hatten die Mannheimer mit 4:3 nach Verlängerung und 6:2 gewonnen. Dramatischer war es für Düsseldorf, nach 2:14 Minuten der Overtime erzielte Darren van Impe das Tor zum 5:4 (0:0, 1:1, 3:3, 1: 0) gegen die Hamburg Freezers und bescherte den dritten Erfolg nach dem 3:2 und dem 4:0 zuvor. Siege feiern konnten zwei Verlierer der ersten beiden Runden. So kam der Vorrundendritte Nürnberg Ice Tigers zu einem ungefährdeten 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen die Hannover Scorpions, die die ersten beiden Duell 5:3 und 3:2 gewonnen hatten.

Und der ERC Ingolstadt drehte einen frühen 0: 2-Rückstand und kam mit dem 6:2 (1:2, 1:0, 4:0) gegen die Kölner Haie zum ersten Sieg. Die Haie hatten die ersten beiden Spiele dominiert (5:1, 4:1). Erfreulich war, dass sich am Dienstagabend nach den Rassismusvorwürfen gegen den Hamburger Marc Beaucage und der Strafzeiten-Flut beim 4:0 der DEG bei den Freezers weitestgehend auf Eishockey konzentriert wurde. Lediglich in Ingolstadt ging dreieinhalb Minuten vor dem Ende des ersten Drittels eine Plexiglasscheibe zu Bruch. Das Drittel wurde für die Reparatur sofort beendet, die dreieinhalb Minuten dann zu Beginn des zweiten Durchgangs nachgeholt.

Im turbulenten Schlussdrittel erhielt Kölns Lasse Kopitz nach einem Stockschlag zunächst ein Fünf-Minuten- und danach eine Spieldauerdisziplinar-Strafe. Francois Bouchard in doppelter Überzahl nach drei Minuten im Eröffnungsdurchgang und Colin Forbes zu Beginn des zweiten Abschnitts (23.) ebneten mit ihren Toren den dritten Erfolg der Mannheimer, die nach dem holprigen Auftakt nun immer souveräner wirken. Für Frankfurt traf Michael Hackert (49.). In Düsseldorf brachte Andy Schneider die Hausherren nach torlosem ersten Dritten in Führung (38.). Doch die Gäste nutzen zwei 5:3-Powerplay-Situationen durch die Tore von Alexander Barta (39.) und Brad Smyth (42.) eiskalt aus. Die DEG steckte den Schock weg und kam zu Ausgleich durch Charlie Stephens (48.) zum Ausgleich. Hamburgs Christoph Brandner nutzte wenig später dann ein Powerplay (51.) zur erneuten Führung. Jeff Panzer (54.) und Patrick Reimer (55.) drehten den Spieß zugunsten des Favoriten erneut um, doch Fortier gelang umgehend der Ausgleich (56.). In der Verlängerung sorgte dann van Impe für großen Jubel. In Nürnberg dominierten die Gastgeber von Beginn an und kamen durch Petr Fical im Powerplay (33.), Justin Mapletoft (47.) und Scott King erneut in Überzahl (50.) zum verdienten Sieg.

Köln hatte in Ingolstadt durch Tore von Daniel Rudslätt (3.) und Aaron Gavey (17.) bereits den dritten Sieg vor Augen. Doch nur 17 Sekunden nach Gaveys Tor sorgte John Tripp für den Ingolstädter Anschluss. Robert Valicevic (32.) nutzte ein 5:3-Powerplay zum 2:2, Björn Barta (47.), Michael Waginger (57.) und Chris Schmidt (58.) bei 5:3-Überzahlspielen sowie erneut Valicevic (60.) sorgten für einen Kantersieg.

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