Robin Dutt löst ab der kommenden Saison wie erwartet Trainer-Urgestein Volker Finke beim Fußball-Zweitligisten SC Freiburg ab. Der 42-Jährige Dutt trainiert derzeit den Süd-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. Über die Länge des Vertrages in Freiburg wollte der Klub am Freitag bei der Präsentation keine Angaben machen. Bereits am Mittwoch war durchgesickert, dass Dutt der Nachfolger von Finke wird, der bereits im Dezember 2006 seinen Abgang nach knapp 16 Jahren angekündigt hatte.

Dutt löst Trainer-´Dino´ Finke in Freiburg ab

`Ansporn und Verpflichtung´

16. März 2007, 15:59 Uhr

Robin Dutt löst ab der kommenden Saison wie erwartet Trainer-Urgestein Volker Finke beim Fußball-Zweitligisten SC Freiburg ab. Der 42-Jährige Dutt trainiert derzeit den Süd-Regionalligisten Stuttgarter Kickers. Über die Länge des Vertrages in Freiburg wollte der Klub am Freitag bei der Präsentation keine Angaben machen. Bereits am Mittwoch war durchgesickert, dass Dutt der Nachfolger von Finke wird, der bereits im Dezember 2006 seinen Abgang nach knapp 16 Jahren angekündigt hatte.

`Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe und weiß, was für eine tolle Arbeit Finke in vielen Jahren hier geleistet hat. Das ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich´, erklärte Dutt. Vor seinem Engagement bei den Stuttgarter Kickers hatte der gelernte Industriekaufmann die TSF Ditzingen und die TSG Leonberg gecoacht. Damit sind die wochenlangen Spekulationen über einen vermeintlichen Verbleib Finkes bei seinem Stammklub endgültig beendet.

Nach dem Höhenflug der seit neun Runden ungeschlagenen Freiburger mit sieben Siegen und dem Sprung auf Platz sieben hatte es Gerüchte gegeben, der derzeit dienstälteste Trainer im deutschen Profi-Fußball könnte seine Entscheidung bei einem etwaigen Aufstieg in die Eliteliga doch noch einmal überdenken. Auch die Freiburger Führungsriege ist erleichtert, endlich eine Lösung für die Finke-Nachfolge gefunden zu haben. `Wir sind sehr froh mit Robin Dutt einen engagierten, jungen Trainer verpflichtet zu haben. Er passt gut in unser Anforderungsprofil´, sagte Freiburgs Präsident Achim Stocker und nannte eines der Entscheidungskriterien:

`Dutt teilt unsere Ausbildungsphilosophie.´ Der indisch-stämmige Dutt hatte als Kind einige Jahre im Schwarzwald verbracht und die Entwicklung des Ex-Bundesligisten aus Freiburg stets verfolgt. `Der SC stand auf meiner persönlichen Wunschliste immer ganz oben. Mir hat die Nachhaltigkeit, mit der der Verein seine Geschäfte vorangetrieben hat, nicht zuletzt im Ausbildungsbereich, immer sehr imponiert´, berichtete der Familienvater und blickte voller Zuversicht in die Zukunft.

Dutt: `Nun möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dieses Konzept mit neuen Ideen zu unterstützen und weiterzuentwickeln.´ Als Co-Trainer wird Damir Buric fungieren, der bereits im Stab von Finke mitarbeitet. Der 58-jährige Finke hatte vor drei Monaten seinen Abgang zum Saisonende bekannt gegeben, nachdem sein `Denkmal´ durch die Talfahrt der Breisgauer bis auf Platz 14 tiefe Risse bekommen hatte. Finke hatte das Traineramt in Freiburg am 1. Juli 1991 übernommen und seine Verträge stets per Handschlag um ein Jahr verlängert. Vor dem richtungweisenden Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag haben die Badener vier Punkte Rückstand zur Aufstiegszone.

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