Der Präsident des italienischen Fußball-Zweitligisten FC Genua, Enrico Preziosi, ist am Freitag wegen Betrugs zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 400 Euro Strafe an die Staatskasse und an den italienischen Fußballverband (FIGC) einen Schadenersatz in Höhe von 50.000 Euro zahlen.

Vier Monate Haft für Genua-Präsident

Schadenersatz in Höhe von 50.000 Euro

02. März 2007, 14:49 Uhr

Der Präsident des italienischen Fußball-Zweitligisten FC Genua, Enrico Preziosi, ist am Freitag wegen Betrugs zu vier Monaten Haft verurteilt worden. Außerdem muss er 400 Euro Strafe an die Staatskasse und an den italienischen Fußballverband (FIGC) einen Schadenersatz in Höhe von 50.000 Euro zahlen.

Preziosi soll Bestechungsgelder an den AC Venedig bezahlt haben. Vor dem letzten Meisterschaftsspiel der Serie B zwischen Genua und Venedig (2:1) im Jahr 2005 soll einem Klub-Manager der Venezianer von Unbekannten ein Koffer mit 250.000 Euro übergeben worden sein, um damit den Aufstieg in die Serie A zu sichern.
Der Fußballverband hatte daraufhin den Zwangsabstieg von Genua in die Dritte Liga beschlossen. Zusammen mit Preziosi wurden sein Sohn Matteo, Genuas Ex-Sportdirektor Stefano Capozucca sowie Venedigs frühere Manager Franco Dal Cin und Giuseppe Pagliara ebenfalls zu vier Monaten Haft, allerdings auf Bewährung, verurteilt.

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