Der Auftakt gegen den WSV Borussia II ging für den VfB Homberg zwar mit 0:1 in die Hose, doch Hombergs Trainer Thomas Bungart will seiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen.

HOMBERG: Bungart (noch) gelassen

"Jetzt geht es ans Eingemachte"

01. März 2007, 15:37 Uhr

Der Auftakt gegen den WSV Borussia II ging für den VfB Homberg zwar mit 0:1 in die Hose, doch Hombergs Trainer Thomas Bungart will seiner Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. "Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden, aber wir kriegen das Runde einfach nicht ins Eckige."

Ein Problem, an dem die Homberger die gesamte Vorbereitung mit unterschiedlichsten Übungen gearbeitet haben, doch anscheinend ohne Wirkung. Denn die Abteilung Attacke macht ihrem Ruf keine Ehre. "Der Knoten wird bei unseren Stürmern platzen", ist sich Bungart sicher, dass Ercan Aydogmus und "Co" demnächst auch wieder ihre Bestimmung, Tore zu erzielen, nachkommen werden. "Uns bringt es jetzt nichts, nach hinten zu schauen. Wir müssen uns auf das anstehende Match konzentrieren."

Und das birgt genügend Brisanz. Denn beim stadtinternen Vergleich mit dem "kleinen" MSV spielt das Prestige eine große Rolle. Für Bungart ist es zwar das erste City-Derby als Coach, dennoch hegt er nach eigenen Angaben keine besonderen Gefühle: "Wir müssen punkten, um endlich da unten raus zu kommen. Das spielt es wirklich keine Rolle, auf wen wir treffen. Einziger Vorteil ist, dass wir keinen Bus brauchen, sondern mit den PKWs anreisen werden." Der Langzeitverletzte Kamil Kuzniarz (Schambeinentzündung) wird weiterhin ausfallen, hinter dem Einsatz von Markus Peters (Bänderdehnung im Knie) steht noch ein dickes Fragezeichen. Bungart ballt die Faust: "Egal, jetzt geht es ans Eingemachte."

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