Der SV Kupferdreh geht schweren Zeiten entgegen.

SV KUPFERDREH – FC REMSCHEID 0:6 (0:2)/ Bachor: "Da kann man nicht meckern"

17. Dezember 2006, 11:20 Uhr

Der SV Kupferdreh geht schweren Zeiten entgegen.

Der SV Kupferdreh geht schweren Zeiten entgegen. Am gestrigen Samstag Nachmittag gab es eine herbe 0:6-Schlappe gegen den FC Remscheid. "Das war verdammt bitter", war Kupferdrehs Geschäftsführer Andreas Macagnino sprachlos. "Man muss einfach anerkennen, dass zwischen uns und Remscheid mehrere Klassen Unterschied sind. Wenn es ganz schlecht läuft, verlieren wir die Partie sogar noch höher." Auf der anderen Seite sorgte dieser Erfolg natürlich für großen Jubel. "Bei einem 6:0 kann man nicht meckern", freute sich Wernfried Bachor, Geschäftsführer des FC Remscheid. "Das war ein erfolgreicher Abschluss für dieses Jahr."

Schon zur Pause lagen die Kupferdreher mit 0:2 hinten, nachdem Ernst Cebula (19.) und Manuel Kraft (43.) getroffen hatten. Aber damit nicht genug: Die Truppe von Trainer Rolf Hahner geriet nach 20 Minuten in Unterzahl, als Sebastian Brack die Rote Karte sah. "Eine wirklich fragwürdige Entscheidung. Sebastian hat den Schiedsrichter lediglich gefragt, was pfeifst du denn da für einen Scheiß, und daraufhin musste er vom Platz", beschreibt SVK-Coach Rolf Hahner die Situation. "Wenn du gegen so eine Mannschaft nur noch zu zehnt bist, hast du keine Chance mehr."

Und so kam es dann auch. Durch Treffer von Haris Babic (47.), Alit Osmani (80.), Mario Kraft (83.) und Markus Maxellon (86.) wurde es schließlich ein Schützenfest für die Remscheider, die zumindest bis morgen den Abstand auf Spitzenreiter Radevormwald auf zwei Zähler verkürzt haben. "Aber dort gucken wir nicht hin, das ist eine andere Liga", betonte Bachor und schob nach: "Wichtig ist, dass wir den FC Kray, der erst heute antritt, unter Druck gesetzt haben."

Beim SV Kupferdreh wird man wahrscheinlich vorerst lange Gesichter sehen. "Ich muss jetzt Aufbauarbeit leisten. Gott sei Dank ist nun Winterpause. Die kommt, glaube ich, genau zum richtigen Zeitpunkt", hofft Hahner. "Wir werden jetzt nochmal gucken, dass wir nachlegen. Und dann gehen wir mit frischem Mut in die Rückrunde." Schluss-Wort von Macagnino: "Es sind noch 13 Partien, alles ist machbar. Die Hoffnung stirbt auch bei uns zuletzt."

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