Der FC Recklinghausen marschiert von Sieg zu Sieg.

HEESSEN/RECKLINGHAUSEN: „Die werden um ihr Leben rennen“

03. Dezember 2006, 11:47 Uhr

Der FC Recklinghausen marschiert von Sieg zu Sieg.

Der FC Recklinghausen marschiert von Sieg zu Sieg. Sechs der letzten sieben Spiele konnte die Elf von Ex-Bundesligaprofi Thomas Kruse für sich entscheiden. Die beeindruckende Erfolgsserie katapultierte den schwach gestarteten Titelfavoriten in die unmittelbare Schlagdistanz zum Führungsduo aus Nottuln und Disteln. Beim heutigen Gastspiel gegen den Tabellenvorletzten SV Eintracht Heessen soll die Erfolgsgeschichte der Grün-Gelben um ein weiteres Kapitel ergänzt werden. „Heessen wird ähnlich schwierig wie das letzte Auswärtsspiel in Bockum-Hövel“, glaubt FC-Coach Kruse, verweist aber auf die eindrucksvolle Leistungssteigerung seines Teams. „Unsere Serie resultiert aus einer kontinuierlichen Arbeit auf dem Trainingsplatz. Wir mussten erst einmal sieben neue Leute in die Mannschaft integrieren, aber jetzt geht es von Woche zu Woche besser.“

Eine Tatsache, die Kruses Trainerkollegen, Heessen-Coach Olaf Pannewig, zu denken geben sollte. Nach drei Niederlagen in Folge steht seine Elf inzwischen mit dem Rücken zur Wand. Eine Woche vor dem Abstiegskrimi gegen Ellewick hofft der Cheftrainer auf eine 180- Grad-Drehung: „Ein Punktgewinn könnte der Mannschaft enorm viel Selbstvertrauen geben.“ Eben selbiges fehlt spätestens seit der Niederlage in Nottuln und der damit verbundenen Rückkehr auf den vorletzten Tabellenplatz.

„Die werden um ihr Leben rennen“, prophezeit daher Recklinghausens Cheftrainer Thomas Kruse. Einen Selbstläufer schließt er kategorisch aus. „Meine Mannschaft wird den Gegner ernst nehmen, so wie immer“, erklärt er kompromisslos. Hoffnung zieht der Coach trotz des Ausfalls von Abwehrspieler Hennig Marpe aus dem letzten Testspiel gegen den Oberligisten VfB Hüls in der Landesligapause. „Dort hat das Team gezeigt, dass es gut in Schuss ist“, freute sich Kruse nach dem 2:1- Sieg. Mit einem ähnlich positiven Ergebnis könnte er sich auch heute anfreunden.

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