Es ist noch nicht lange her, da bestritt die SG Phönix Eving am 6. Spieltag als Zweiter das Spitzenspiel gegen Ortskonkurrent und Tabellenführer TuS Eving.

ERLER SV/PHÖNIX EVING: "Wichtig, heute in Führung zu gehen"

hws
29. Oktober 2006, 08:50 Uhr

Es ist noch nicht lange her, da bestritt die SG Phönix Eving am 6. Spieltag als Zweiter das Spitzenspiel gegen Ortskonkurrent und Tabellenführer TuS Eving.

Es ist noch nicht lange her, da bestritt die SG Phönix Eving am 6. Spieltag als Zweiter das Spitzenspiel gegen Ortskonkurrent und Tabellenführer TuS Eving. Doch das ist inzwischen Schnee von gestern, denn die Grävingholzer blicken schon wieder eher Richtung Tabellenkeller denn Spitze. Nur magere vier Punkte beträgt derzeit der Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Zwar spielte die Köhler-Schützlinge zwar überwiegend gegen Titelaspiranten, doch schmerzt der Blick auf die erbrachte Leistung alle Beteiligten. Weder gegen Heven, noch gegen Hombruch konnte man ein Aufbäumen erkennen.

„Jetzt ist die Mannschaft gefordert“ sieht der Coach seine Mannen in der Pflicht, in Erle endlich wieder alte Tugenden auszupacken. Zwölf Punkte aus den nächsten fünf Begegnungen hat er in seinem Drehbuch vermerkt, auch wenn ihm weiterhin Rafik Halim fehlt, um seinen Defensivverband zu stabilisieren. Erle-Coach Mike Dierig erwartet analog den beiden Partien im vergangenen Jahr ein „Kampfspiel.“ Auch er klagt über fehlenden Rhythmus durch die vielen Zwangspausen im Wettbewerb und hat unter der Woche beim Testspiel gegen Bezirksligist Heßler 06 die Form seiner Schützlinge getestet. Beim 3:0-Sieg hat Muammar Akkar alle drei Tore erzielt und nachhaltig neue Lust am Tore schießen demonstriert. Der Coach hat dies mit Freude registriert und wird ihm gegen Eving eine neue Chance geben.

Uwe Mues wird den Gelsenkirchenern wegen seiner im Spiel gegen Herne erhaltenen roten Karte definitiv fehlen. Adnan Mulavdic plagte sich die Woche über mit einer Prellung an der Ferse. Sein Einsatz bleibt bis zuletzt offen. Dafür steht Bayram Kollu nach langer Verletzung und Studium in der Türkei erstmals wieder zur Verfügung, was dem Mittelfeld sicher gut tun wird. Beide Mannschaften wollen aus dem keller raus und so wird „es wichtig sein, ein frühes Tor zu erzielen“, ist sich Dierig sicher.

Autor: hws

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren