Mit dem torlosen Remis beim SuS Stadtlohn kann Martin Stroetzel nicht konform gehen.

SCHERMBECK: Stroetzel sieht etliche Baustellen

tr
18. August 2006, 12:21 Uhr

Mit dem torlosen Remis beim SuS Stadtlohn kann Martin Stroetzel nicht konform gehen.

Mit dem torlosen Remis beim SuS Stadtlohn kann Martin Stroetzel nicht konform gehen. Der Trainer des SV Schermbeck hat etliche Baustellen ausgemacht, die er nach und nach abarbeiten will. "Wir haben die erste Halbzeit komplett verpennt, uns läuferisch zwar bemüht, sind aber zu weit von den Gegenspielern weg gewesen", kritisiert Stroetzel.

Auch wenn der Coach viele Verbesserungs-Möglichkeiten bei seinem Team entdeckte, hat er auch etwas positives gefunden. "Die Einstellung hat gestimmt", will es der Finanzwirt aber dabei belassen und lieber noch einen weiteren Ansatzpunkt herausstreichen, an dem seine Truppe in den nächsten Einheiten arbeiten muss. "Noch fehlt der Zusammenhalt. Die Mannschaftsteile waren viel zu weit auseinander."

Um am Sonntag im ersten Heimspiel gegen Rot-Weiß Erlinghausen zu bestehen, "muss sich das ändern", fordert Stroetzel einen schnellen Lernprozess. "Vielleicht werde ich etwas offensiver spielen lassen. Man muss sich auch erst einmal an die Meisterschaft gewöhnen. Ich kann aber versprechen, dass wir dahin kommen, wohin wir wollen. Es dauert nur seine Zeit."

Zum Kontrahenten kann Stroetzel derweil nichts sagen. "Ich kenne nicht einen Namen", gibt Stroetzel zu: "Aber das ist kein Nachteil. Im Gegenteil: Ich finde es super, dass wir Erlinghausen überhaupt nicht einschätzen können. Diese Situation kenne ich noch aus der Bezirksliga, als wir ebenfalls völliges Neuland betraten. Deshalb haben wir schließlich die Gruppe gewechselt." Nicht dabei sein werden die beiden Langzeitverletzten Dirk Cholewinski, der am Dienstag erfolgreich operiert wurde, und Pascal Herzog, der gerade erst im Reha-Zentrum "enjoy" das Aufbautraining begonnen hat. Stroetzel: "Ich hoffe, dass er nächste Woche wieder dazu stößt."

Autor: tr

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