Bislang verlief die Vorbereitungsphase der SG Herten holperig. Der Eindruck bei guten Auftritten wurde meist mit einem Aussetzer wieder zu Nichte gemacht.

HERTEN: Coach Kasper sieht Integrations-Fortschritt

tr
07. August 2006, 19:52 Uhr

Bislang verlief die Vorbereitungsphase der SG Herten holperig. Der Eindruck bei guten Auftritten wurde meist mit einem Aussetzer wieder zu Nichte gemacht.

Bislang verlief die Vorbereitungsphase der SG Herten holperig. Der Eindruck bei guten Auftritten wurde meist mit einem Aussetzer wieder zu Nichte gemacht. Für Langenbochums Trainer Werner Kasper ist die fehlende Konstanz (noch) kein Problem. "Das Team hat sich mittlerweile gefunden. Die Integration ist bislang sehr gut verlaufen."

Zwei Faktoren sind in den Augen des Ex-Wuppertalers dafür verantwortlich: "Zum einen sind die alten Spieler Typen, die es den Neuen leicht machen, sich hier wohl zu fühlen. Die Hilfestellungen waren vorhanden. Aber auch die Charaktere der Neuzugänge sind einwandfrei. Die Zusammenstellung des Kaders passt." Ein leichtes Einleben hatte auch Kasper selbst, der bestätigt: "Ich bin seit vielen Jahren in Herten zu Hause, für mich war es nicht schwer, mich einzugewöhnen."
Doch es gibt an der "Villa Brinkmann" auch Kummer. "Ich habe ein paar Belastungs-Schwächlinge dabei", schmunzelt Kasper und schiebt erklärend nach: "Wir haben die Stadtmeisterschaft bei 36 Grad auf Asche absolviert, da haben Frank "Fuzzy" Berndt und Robin Kühnelt schlapp gemacht." Während sich Berendt mit Achillessehnen-Beschwerden herum plagt, zwickt bei Kühnelt das Knie. "Das sind Erscheinungen, die nun einmal auftreten. Aber es besteht keine Gefahr für den Saison-Auftakt."

Für das Match am kommenden Sonntag gegen die SSV Buer ist der heutige Test gegen den FSV Kettwig Gold wert. Denn Kasper hat zwar bereits eine Startformation im Hinterkopf, will aber noch auf der ein oder anderen Position etwas ausprobieren. "Es handelt sich um zwei, drei Akteure", verrät der Caoch. "Gegen Kettwig will ich sehen, was die Mannschaft von meinen Vorgaben genau umsetzt. Ich kenne jetzt alle Spieler aus dem Eff-Eff, werde danach Einzelgespräche führen und meine Entscheidungen den Jungs mitteilen."

Autor: tr

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