Nächste Woche Freitag wird es eng im

LÜNER SV - Ein Prinz im Vorstand

hb
13. November 2006, 09:45 Uhr

Nächste Woche Freitag wird es eng im "Clubhaus Schwansbell". Wenn der Lüner SV um 19 Uhr zur Jahres-Hauptversammlung einlädt, drängeln sich auf dem Podium voraussichtlich ebenso viele Leute wie bei den Mitgliedern auf der anderen Seite.

Nächste Woche Freitag wird es eng im "Clubhaus Schwansbell". Wenn der Lüner SV um 19 Uhr zur Jahres-Hauptversammlung einlädt, drängeln sich auf dem Podium voraussichtlich ebenso viele Leute wie bei den Mitgliedern auf der anderen Seite.

Denn die Führung des Traditionsvereins wird von drei auf fünf Personen erweitert, wofür eine Satzungsänderung notwendig ist. Zur Wiederwahl stellen sich der erste Vorsitzende Dr. Dieter Wiefelspütz, SPD-Politiker und Minister des Deutschen Bundestags, Unternehmer Dirk Hartmann für den geschäftsführenden Vorstand sowie Reise-Fachmann Peter Marx als Geschäftsführer. Neu zum Team stoßen Dr. Felix Prinz. Der Jurist aus Lünen ist ein Rechtsexperte und Freund Hartmanns, mit dem er das Gremium hinter Wiefelspütz bildet. Als Schatzmeister kandidiert der Steuerberater Bodo Busse, der schon seit einiger Zeit in der LSV-Jugendabteilung aktiv ist.

Zudem möchten fünf weitere Ehrenämter den Klub im nicht-geschäftsführenden Vorstand unterstützen. Vier der Bewerber sind bekannte Gesichter in Schwansbell. Thorsten Hagedorn und Friedrich Bach wollen den Posten des Schriftführers übernehmen, Bianca Böhme möchte zweite Geschäftsführerin und zweite Vorsitzende bleiben. Dirk Stadthaus, Kicker der zweiten Mannschaft und in der Verwaltung der Stadt Lünen angestellt, strebt nun zusätzlich eine Funktionärsrolle an.

Sich bei den Mitgliedern erst persönlich vorstellen muss sich Christoph Zapler. Der Geschäftsführer der Immo-Coop. GmbH, eines der führenden Bau-Unternehmen in Lünen, soll zusammen mit Böhme zweiter Vorsitzender werden.

"Dass wir mit so vielen neuen Leuten in die Vorstandswahlen gehen können, zeigt, dass der Lüner SV nach wie vor einen immens hohen Stellenwert in der Stadt hat", freut sich Hartmann über die positive Unterstützung aus der hiesigen Politik, Verwaltung und Wirtschaft. "Damit sind wir für die Zukunft stark aufgestellt."

Im Hintergrund schaut zudem ein zwölfköpfiger Wirtschaftsrat den handelnden Personen über die Schulter. Die haben in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet und fast 250.000 Euro Steuer-Verbindlichkeiten abgebaut und an Nachzahlungen in die Sozialversicherung geleistet. "Das ist ein gutes Gefühl, diesen Riesenbatzen nicht mehr an den Hacken zu haben", atmet Hartmann auf. "Der Konsolidierungsprozess ist aber nicht abgeschlossen, sondern wird mit neuen Kräften fortgesetzt."

Autor: hb

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