Westfalia Rhynern hat wieder Tuchfühlung zu den vorderen Rängen aufgenommen. Allerdings geht es auch im vorgezogenen Match in Davensberg lediglich darum, den Abstand zum Tabellendritten zu verkürzen.

RHYNERN - Balcerzak schielt nicht nach ganz oben

hb
05. Mai 2006, 12:18 Uhr

Westfalia Rhynern hat wieder Tuchfühlung zu den vorderen Rängen aufgenommen. Allerdings geht es auch im vorgezogenen Match in Davensberg lediglich darum, den Abstand zum Tabellendritten zu verkürzen.

Westfalia Rhynern hat mit dem 2:1 über den SV Hövelhof wieder Tuchfühlung zu den vorderen Rängen aufgenommen. Allerdings geht es auch am morgigen Freitag im vorgezogenen Match bei Davaria Davensberg lediglich darum, den Abstand zum Tabellendritten zu verkürzen. "Wir wollen zwar noch so viele Punkte wie möglich holen, schielen aber nicht auf Platz zwei", gibt Trainer Manfred Balcerzak zu, dass der Zug in die Oberliga über eine mögliche Relegation längst abgefahren ist. "Und selbst Rang drei wäre nur etwas für die Optik, hätte aber keinerlei Konsequenzen."

Zu groß sind die Probleme der Westfalia vor allem im Sturm, um das Zünglein an der Waage spielen zu können. Wegen der Ausfälle der Langzeit-Verletzten Florian Gehrmann und Stefan Westbrock funktionierte Balczerak am Wochenende den etatmäßigen Mittelfelder Daniel Diers zum "Knipser" um. Das Experiment zahlte sich aus, die neue Spitze traf doppelt. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht", wird Balcerzak auch in der Davert mit Diers angreifen.

Im Waldstadion treffen allerdings zwei Truppen aufeinander, die nicht gerade als die Scharfschützen gelten. Davensberg hat mit lediglich 23 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga, auch Rhynern schwört auf eine solide Deckung. Die ist nach Meinung Balcerzaks auch vonnöten, um die nominell stark besetzte Elf von Spielertrainer Heiko Ueding in Schach zu halten. "Das Gerüst der Mannschaft ist seit Jahren gewachsen, Spieler wie Volker Nenne, Kai Schriewersmann, Ahmed Kahya und Tino Molowitz bringen eine Menge Erfahrung mit", hat der 56-Jährige eine Menge Respekt vor der Davaria.

Autor: hb

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