Die Hammer Spielvereinigung kann mit Mehmet Kara planen.

HAMMER SV - Freigabe für Kara kommt

Verhandlungen unkompliziert

hb
14. Januar 2007, 10:23 Uhr

Die Hammer Spielvereinigung kann mit Mehmet Kara planen.

Die Hammer Spielvereinigung kann mit Mehmet Kara planen. Nach seinem Einsatz am vergangenen Mittwoch im ersten Testspiel des Aufsteigers gegen den Landesligisten TuS Heven (3:2, RS berichtete) wartet der Club nun auf die Freigabe für den 23-Jährigen. "Die Unterlagen sind alle beim Westdeutschen Fußball-Verband in Duisburg, auch mit Mehmets vorherigem Verein Gaziantepspor haben wir uns einigen können", berichtet Joachim Krug. Sportlicher Berater der Lippestädter.

Entgegen ersten Befürchtungen gestalteten sich die Verhandlungen der Hammer Führung mit dem türkischen Erstligisten als unkompliziert. "Meine guten Kontakte zu Gaziantepspors Vorsitzenden Ali Dogan kamen uns dabei sicherlich zu Gute. Er stammt ja ursprünglich aus Ahlen, daran sieht man wieder, wie klein die Welt ist", freut sich Krug, Trainer Wolfgang Sandhowe die erste richtige Verstärkung im neuen Jahr präsentieren zu können.

Auf weitere muss der Fußball-Lehrer vorerst warten, denn alle anderen Kandidaten, die sich in den letzten Tagen am Mahlberg-Stadion zur Probe vorstellten, kommen bisher nicht für eine Verpflichtung in Frage. "Wer wirklich gut ist, der hat einen Verein, den kriegt man jetzt nicht", kennt Krug die Nöte des Geschäfts.

Bis zum 31. Januar ist noch Zeit, Personalfragen zu klären. Zuwachs ist dringend vonnöten, denn die Verletztenmisere aus der Hinrunde beeinflusst auch jetzt noch die Rückrunden-Vorbereitung. Christian Werner legte sich nach seinem beim Hallenturnier in Heessen zugezogenen Bänderriss im Sprunggelenk in die Röhre. Eine Kernspin-Untersuchung bestätigte nun den Verdacht, dass der Mittelfeld-Kicker voraussichtlich sechs Wochen ausfallen wird. Auch Youngster Artur Moor braucht nach einer Meniskus-Operation noch zwei bis drei Wochen zur Regeneration. Gedulden müssen sich auch Steven Degelmann (Leisten-OP) und Robert Hietkamp (Kreuzbandriss), wobei der Torhüter schon wieder erste Übungen am Ball machen kann.

Positiv: Sebastian Rott hat am gestrigen Samstag etwas verspätet die Vorbereitung aufgenommen. Der Student hatte Sandhowe um Verlängerung der Pause gebeten, da er sich im Prüfungsstress befand. Sebastian Placzek ist nach auskurierter Grippe ebenfalls wieder auf den Beinen.

Vorerst gänzlich abgeschrieben hat man dafür die Hoffnungen, dass Fatih Tastan im Verlauf der zweiten Serie noch mit seinen Toren im Abstiegskampf helfen könnte. Der Stürmer arbeitet etwas im Stillen an seinem Comeback, dürfte aber aufgrund seines erst ein halbes Jahr zurückliegenden Kreuzbandrisses im Knie bis Anfang Juni nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Tatsache, dass sich Tastan im neuen Jahr noch gar nicht beim Verein gemeldet hat, lässt Krug kalt. "Das ist ein Fußballer, der einfach nur spielen will und in der Reha sicher nicht der Fleißigste ist. Das nehme ich ihm auch gar nicht übel. Wir brauchen ihn aber fit oder gar nicht!"

Autor: hb

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren