Die Zeit der Ruhe ist auch in Erkenschwick Geschichte.

ERKENSCHWICK: Gewicht stimmt, Özdemir an Bord

tr
12. Januar 2007, 09:33 Uhr

Die Zeit der Ruhe ist auch in Erkenschwick Geschichte.

Die Zeit der Ruhe ist auch in Erkenschwick Geschichte. Die Spielvereinigung hat das Training wieder aufgenommen. Und Coach Manfred Wölpper hat bei seinen Akteuren kaum Ansatzpunkte zum Meckern gefunden. "Alle haben etwas getan, auch die, die gewichtstechnisch aufpassen mussten."

Zugelegt haben die "Stimberger" aber auch nicht personell. "Wir haben bis zum 31. Januar noch ein paar Kandidaten zur Probe, werden aber nur nachrüsten, wenn alles zusammenpasst", hat Wölpper auch die finanziellen Zwänge des Clubs im Blick. Auch die Suche nach einem neuen Torwart ist derzeit nicht mehr so akut. "Seabstian Jörgens und Michael Strycz haben zusammen sehr viel gearbeitet und beide haben sich enorm gesteigert. Wir haben immer gesagt, dasss wir nur einen neuen Mann holen, wenn er wirklich um Klassen besser ist. Deswegen drückt der Schuh derzeit nicht", macht Wölpper klar.

Neue Gesichter gibt es dennoch. Die Langzeitverletzten David Sawatzki, Thomas Falkowski und Gökhan Özdemir sind wieder dabei. "David macht das komplette Programm mit", leuchten Wölppers Augen. "Gökhan und Falke sind schon zwei Mal in der Woche dabei, ansonsten in der Reha. Vielleicht sind sie in 14 Tagen voll einsatzfähig." Während der Trainer mit Özdemir bereits Ende Februar plant, wird es bei Falkowski mit einem Einsatz wohl erst im März klappen. "Wenn Thomas ein Comeback schafft, würde es einem Wunder gleich kommen", zieht Wölpper vor dem Einsatzwillen des Abwehrstrategen den Hut. "Da er gar kein Kreuzband mehr hat, wäre es eine Sensation, die bislang nur Toni Schumacher - jedoch als Torwart - geschafft hat. Für uns ist Thomas unersetzbar."

Bei den ersten Einheiten, in denen sich Falkowski aber noch in Zweikämpfen zurück hielt, machte der ehemalige Bochumer einen tollen Eindruck. "Das sieht richtig gut aus", nickt Wölpper anerkennend. "Wir werden ihn nun langsam aufbauen, nichts überstürzen."

Derweil gibt der Fußballlehrer für die anstehenden Testspiele eine klare klare Marschroute vor: "Wir werden bei unseren Auftritten immer komplett durchwechseln, deshalb sind die Ergebnisse vollkommen sekundär. Das ist wichtig, denn wir dürfen uns nach der Leistungssteigerung nun nicht durch irgendwelche Spekulationen aus der Ruhe bringen lassen."

Autor: tr

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