Es geht in die heiße Phase der Vorbereitung.

RWO: Der spannende Kampf um die Startplätze

Bruns und das Bauchgefühl

cb
16. Februar 2007, 09:40 Uhr

Es geht in die heiße Phase der Vorbereitung.

Es geht in die heiße Phase der Vorbereitung. Am Samstag steht um 14 Uhr die Partie beim Delbrücker SC an (AM-Stadion). Und Coach Hans-Günter Bruns verriet schon, an dieser Aufstellung "kann man schon etwas ablesen."

Und zwar in Bezug auf die Startelf am 24. Februar beim Rückserien-Auftakt bei TuRU Düsseldorf. Einer, der nach einer verletzungsbedingt verpatzten Hinrunde unbedingt dabei sein will, ist Thomas Rietz, der erklärt: "Es wird Zeit, dass es los geht. Wenn man sieht, wir spielen bis Anfang Juni, da hätten wir auch schon vorher den ersten Spieltag haben können." So blieb mehr Zeit, um sich die optimale Fitness zu holen, nachdem der Ex-Wuppertaler mit zwei Muskelgeschichten im Jahr 2006 lange pausieren musste. Rietz: "Ich fühle mich gut. Beim Match gegen Köln habe ich gesehen, es war richtig, vorher wegen meiner Muskelprobleme einige Tage etwas kürzer zu treten. Jetzt bin ich voll da und ich denke, die Vorbereitung lief für mich auch ganz gut."

Daher zeigt sich der Mittelfeld-Allrounder auch selbstbewusst, was die erste Elf angeht. "Ich denke, ich bin dabei, sicher sein kann man aber noch nicht. Bei der Generalprobe am Samstag wird man sicher schon neun oder zehn Positionen erkennen, die der Trainer im Kopf hat." Bei Rietz könnte es zum Duell mit Musa Celik kommen, denn auf der rechten Seite scheint Marcel Landers gesetzt. Rietz: "Davon gehe ich auch aus. Ich kann nur sagen, mir kommt das entgegen. In Wattenscheid wurde ich auch dort eingesetzt, so kann man Zug zum Tor entwickeln, nach innen ziehen, den Abschluss suchen."

Wie zuletzt in Homberg, beim letzten Spiel vor der Winterpause traf der Rechtsfuß von dieser Position aus. "Schwer zu sagen, ob die Eindrücke aus dieser Partie noch entscheidend sind. Meistens werden in der Vorbereitung die Karten neu gemischt", betont Rietz, "zudem haben wir zwei Spieler dazubekommen, die vermutlich auflaufen werden, daher müssen sowieso zwei Stellen umbesetzt werden."
Und es droht eine prominente Bank zum Auftakt in Düsseldorf. Rietz: "Ganz anders als in der Hinrunde, da hatten wir viele Verletzte, die ersten elf oder zwölf Spieler standen quasi fest. Jetzt kann der Trainer richtig reagieren, wenn es mal nicht läuft, das hätte er sicher schon früher gerne so gehabt."

Des Trainers Freud, des Spielers Leid, aber Rietz sieht den neuen Kampf um die Plätze positiv: "Man braucht eine starke Bank, wenn man aufsteigen will. Durch die neue Situation kommt neues Feuer rein, die Qualität im Training steigt automatisch." Zusatz vom 28-Jährigen: "Wenn dann jemand länger nicht spielt, ist es klar, dass er unzufrieden ist. Dann darf es auch mal knallen im Training, eine gesunde Aggressivität ist förderlich.

Entscheidend ist aber, dass dann am Wochenende wieder alle als Einheit auflaufen, bei uns wird das so sein." Wobei Rietz natürlich hofft, von der Bankpräsenz verschont zu bleiben: "Speziell im Paul Janes-Stadion wäre ich sehr gerne dabei. Ich habe in der Jugend viele Jahre dort für Fortuna Düsseldorf gespielt, es macht richtig Spaß in diesem Stadion." Und in seinem "Jugend-Wohnzimmer" möchte der Diplom-Kaufmann auch seinen Wunsch starten: "Ich will soviel wie möglich zum Aufstieg beisteuern. Ob das Tore oder Vorlagen sind, ist im Endeffekt egal." Alles, was Rietz benötigt, ist die Startweihe, wie so viele andere auch, der Kampf um die Plätze wird spannend wie lange nicht in Oberhausen

Autor: cb

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