Als Michael Ratajaczak kürzlich aus seinem Winter-Urlaub aus Amerika zurückkehrte, da war es mit der beschwingten Stimmung rasch vorbei.

ROT-WEISS ERFURT: Torhüter soll bleiben

"Perspektive ist wichtig"

tt
16. Februar 2007, 12:08 Uhr

Als Michael Ratajaczak kürzlich aus seinem Winter-Urlaub aus Amerika zurückkehrte, da war es mit der beschwingten Stimmung rasch vorbei.

"Ratta", der den verletzten Orlishausen in der Hinserie glänzend vertreten und mit dazu beigetragen hatte, dass Rot-Weiß nach oben kletterte, muss sich nun mit der Reservisten-Rolle anfreunden.

Trotzdem will Erfurt mit dem ehemaligen Dortmunder, der in Herten aufgewachsen ist, verlängern. "Das hat mir Trainer Dotchev gesagt", erklärt Ratajczak, "mein Vertrag läuft im Sommer aus. Für mich ist natürlich die Perspektive wichtig."

Erfurt ist nicht die einzige Option für den Schlussmann. In der Winterpause klopfte der MSV Duisburg vehement an, außerdem streckte Eintracht Braunschweig die Fühler aus. Durchaus ein Beleg dafür, dass Ratajczaks Qualitäten über die thüringische Landesgrenze hinaus Anerkennung finden.

Momentan gibt es konkretes Interesse von einem ambitionierten Oberligisten, der stark auf Regionalliga-Kurs segelt. Außerdem wird sein Name beim ambitionierten Süd-Regionalligisten Aalen gehandelt. Dort soll Robert Wulnikowski nach RS-Informationen seinen Platz räumen und ab Sommer für Siegen den Kasten hüten. Ratajczak: "Ich habe in den Begegnungen, die ich für RWE absolviert habe, versucht, mich auf die Plattform zu spielen. Das hat wohl ganz gut geklappt. Grundsätzlich möchte ich schon weiter präsent und nicht nur in der Ersatzspieler-Rolle sein." Möglicherweise zählt der frühere Ahlener auch bald zu den Zweitliga-Profis: Nämlich dann, wenn er mit Erfurt aufsteigt. "Wir denken von Spiel zu Spiel, sind in der Rolle des Underdogs. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass keiner mit uns rechnet", sagt "Ratta".

Autor: tt

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