Nach dem Auswärtsspiel in Portsmouth musste des Flugzeug, mit dem der Vorstand des Premier-League-Klubs Manchester City die Heimreise antrat, aufgrund eines Triebwerkbrandes notlanden. Verletzt wurde dabei niemand.

"City"-Vorstand entgeht nur knapp Flug-Katastrope

bb
11. Januar 2004, 11:32 Uhr

Nach dem Auswärtsspiel in Portsmouth musste des Flugzeug, mit dem der Vorstand des Premier-League-Klubs Manchester City die Heimreise antrat, aufgrund eines Triebwerkbrandes notlanden. Verletzt wurde dabei niemand.

Der Premier-League-Klub Manchester City, Team des ehemaligen deutschen Nationalspielers Michael Tarnat, ist nur knapp einer Flugzeug-Katastrophe entgangen. Das Flugzeug mit 14 Mitgliedern der Führung von City an Bord musste nach dem Meisterschaftsspiel beim Aufsteiger FC Portsmouth (2:4) zehn Minuten nach dem Start notlanden, weil ein Triebwerk Feuer gefangen hatte.

Pilot hat fantastisch reagiert

Die Maschine musste auf dem Farnborough Flughafen in Surrey südlich von London außerplanmäßig landen. Es wurde niemand verletzt, allerdings standen die Flughafen-Feuerwehr und Krankenwagen in Bereitschaft. Die Mannschaft von Teammanager Kevin Keegan hatte nach der Pleite in Portsmouth mit einer anderen Maschine den Rückflug angetreten. "Ich kann wirklich sagen: Noch niemals war ich so erschrocken", sagte der ehemalige City-Spieler Dennis Tueart den Manchster Evening News. "Es gab einen großen Knall. Wir sahen viele Funken, und Rauch drang in das Flugzeug. Der Pilot hat fantastisch reagiert und die Maschine sofort gelandet. Die Besatzung hat dafür gesorgt, dass keine Panik ausbrach", sagte Tueart.

Klub-Chef John Wardle war ebenfalls erleichtert: "Es war kein besonders schönes Erlebnis, in ein Flugzeug zu steigen, das mit einem brennenden Triebwerb notlanden muss. Ich hatte Todesangst. Wir sind alle froh, überlebt zu haben. Ich trinke normalerweise nicht viel, aber jetzt genehmige ich mir einen doppelten Whisky."

Autor: bb

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