So kann es weitergehen! Auf den überraschenden Sieg in München ließen die Moskitos Essen mit dem 6:4-Heimerfolg gegen die Dresdener Eislöwen einen weiteren Dreier folgen und liegen damit im Kampf um Platz acht exzellent im Rennen.

MOSKITOS – Play-off-Ränge greifbar nah

05. Januar 2007, 11:37 Uhr

So kann es weitergehen! Auf den überraschenden Sieg in München ließen die Moskitos Essen mit dem 6:4-Heimerfolg gegen die Dresdener Eislöwen einen weiteren Dreier folgen und liegen damit im Kampf um Platz acht exzellent im Rennen.

So kann es weitergehen! Auf den überraschenden Sieg in München ließen die Moskitos Essen mit dem 6:4-Heimerfolg gegen die Dresdener Eislöwen einen weiteren Dreier folgen und liegen damit im Kampf um Platz acht exzellent im Rennen. Stehende Ovationen erhielt das Team und für den nächsten Auftritt am Westbahnhof haben die Schützlinge von Jari Pasanen mehr Fans auf den Rängen verdient, als die 1336, die am Dienstag den Weg in die Eissporthalle am Westbahnhof gefunden hatten.

Gerade einmal 19 Sekunden waren gespielt, da stand es 1:0 für den Gast aus Sachsen. Joaquin Gage war es zu verdanken, dass nicht noch weitere Gegentreffer fielen. Ruhe kehrte ins Spiel der Stechmücken dann erst nach dem Ausgleichstreffer von Tyson Mulock ein. Noch vor der ersten Pause ließ er das 2:1 folgen. Im Mittelabschnitt lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, das 4:4, mit dem es zum zweiten Mal in die Kabinen ging, war ein gerechtes Ergebnis. Da die Gäste ihr Pulver damit aber vor allem in konditioneller Hinsicht verschossen hatten, konnten sich der überragende Mulock und seine Teamkollegen sehr ruhig und konzentriert die Chance auf den entscheidenden Treffer erspielen. Dass das 6:4 bereits fünf Minuten nach dem fünften Treffer der Stechmücken fiel, mussten Trainer, Verantwortliche und Fans bis zur Schlusssirene auch nicht heftig zittern.

“Ich habe großen Respekt vor meiner Mannschaft. Sie hat in den letzten drei Spielen gekämpft bis zum Umfallen, keine Spur von Müdigkeit gezeigt”, lobte Pasanen. “Das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn viele Spieler verletzt ausfallen und man nicht in den gewohnten Blöcken agieren kann.”

Morgen steht das Match gegen die Lausitzer Füchse an, die inzwischen von Ex-Moskito Thomas Popiesch trainiert werden. Für eine wirkliche Wende hin zum Besseren hat er in Weißwasser aber noch nicht sorgen können.

Statistik
Tore: 0:1 (00:19) Brezina (Sekera, Schmidt), 1:1 (03:58) Mulock (Beuker, Busch), 2:1 (19:36) Mulock (Busch, Grein), 2:2 (27:30) Brezina (Wolf, Sekera), 3:2 (30:52) Beuker (Mulock, Heine), 3:3 (33:01) Musial (Vit, R., Stas / 5-4), 3:4 (35:39) Musial (Stas, Vit, P.), 4:4 (36:16) Kruminsch, A. (Tuominen, Grein), 5:4 (42:39) Albrecht (Mulock), 6:4 (47:47) Lingemann (Strömberg, Grein / 5-4). Strafminuten: 10 – 6. Schiedsrichter: Heffler. Zuchauer: 1336.

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