Bei der Hockey-Weltmeisterschaft in Mönchengladbach war Uli Bubolz der Albtraum der gegnerischen Stürmer.

HOCKEY: Weltmeister Bubolz ist 1.500.000. DKMS-Spender

"Nur ein kleiner Pieks"

22. Februar 2007, 09:29 Uhr

Bei der Hockey-Weltmeisterschaft in Mönchengladbach war Uli Bubolz der Albtraum der gegnerischen Stürmer.

Bei der Hockey-Weltmeisterschaft in Mönchengladbach war Uli Bubolz der Albtraum der gegnerischen Stürmer. Am Gewinn des Weltmeistertitels für die deutsche Mannschaft hatte er einen entscheidenden Anteil. Nun werden seine Stammzellen vielleicht eines Tages erfolgreich die Angriffe von Leukämiezellen abwehren. Bei einer Typisierung, die im Rahmen der Kooperation von DKMS und Deutschem Hockey-Bund am Freitag direkt im Anschluss an das letzte Gruppenspiel der deutschen Herren gegen Australien bei der Hallen-WM in Wien stattfand, wurde Bubolz nun (potenzieller) DKMS-Spender Nummer 1.500.000! Die Hälfte des Wegs zur zweiten Spendermillion ist damit für die DKMS zurückgelegt.

„Das ist ja erst mal nur ein kleiner Pieks“, sagt der Schlussmann vom Berliner HC, „ich hoffe natürlich, dass ich nun auch mal einem Patienten helfen kann.“ Seine „Jubiläums-Spende“ ist ein besonderes Highlight der Zusammenarbeit der DKMS mit dem Deutschen Hockey-Bund.

Mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei ist der Deutsche Hockey-Bund erstmals eine Charity-Partnerschaft eingegangen, die in Zukunft mehr und mehr mit Leben gefüllt werden soll. Start der Partnerschaft war bereits bei der BDO Hockey Weltmeisterschaft im Herbst 2006 in Mönchengladbach. Damals informierte die DKMS nicht nur die Besucher über ihre Arbeit, sondern überreichte auch ein so genanntes „Lebenszeichen“ durch Geschäftsführerin Claudia Rutt an die DHB-Vorstandsvorsitzende Uschi Schmitz. Im Gegenzug hatte sich der Hockey-Bund verpflichtet, für jedes von der deutschen Mannschaft erzielte WM-Tor einen potenziellen Knochenmarkspender zu werben und die Kosten für dessen Typisierung zu übernehmen.

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