Der Partner war der Braut zu teuer, deshalb wurde aus der kurzen Liebe keine Dauerbindung.

BVB: Zuma setzt auf „Damenwahl“

rk
15. Januar 2007, 10:32 Uhr

Der Partner war der Braut zu teuer, deshalb wurde aus der kurzen Liebe keine Dauerbindung.

Der Partner war der Braut zu teuer, deshalb wurde aus der kurzen Liebe keine Dauerbindung. Nach dem die Borussia im Laufe der Woche ebenfalls ins Pokerspiel um Marcelinho eingestiegen war, vollzogen die Verantwortlichen bereits am Donnerstagabend eine Kehrtwendung: „Aus finanziellen Gründen haben wir unser Angebot an den Brasilianer zurückgezogen.“ Verständlich, denn die im Raum stehenden Summen für die Verpflichtung des 31-Jährigen gehören nicht in die Kategorie „Schnäppchen“. Immerhin streicht der bisherige Verein des Mittelfeldspielers, Trabzonspor, eine Ablösesumme in Höhe von rund 2,75 Millionen Euro ein und der Südamerikaner selbst kassiert pro Jahr stattliche zwei Millionen Euro. Ein Paket, das der VfL Wolfsburg inzwischen bis zum Jahr 2009 zum Gesamtpreis von nahezu neun Millionen Euro geschnürt hat.

Ob der eigenwillige Marcelinho, der in Berlin als „launischeDiva“ bekannt war, bei den Wölfen einschlägt, wird die Zukunft zeigen. Die Vergangenheit hat aber schon verdeutlicht, dass der Dortmunder Absprung nicht die schlechteste Idee war. Vor Jahresfrist bemühten sich die Schwarz-Gelben nach der Verletzung von Jan Koller bekanntlich um einen anderen „Türkei-Touristen“. Auch damals blieben die BVB-Bemühungen erfolglos, weil Ailton sich nach seiner Abkehr von Besiktas Istanbul für den Hamburger SV entschied. Zum Glück für die Borussen, denn der einstige Bundesliga-Torschützenkönig erwies sich in der Hansestadt als Flop.
Bitterer Beigeschmack, die Alternative Matthew Amoah ist inzwischen auch in die Rubrik „Fehleinkauf“ einzuordnen, hat aber noch einen gültigen Kontrakt bis 2009. Wie bereits am Donnerstag berichtet, wollen die Dortmunder sich vom dem Ghanaer nun trennen, ebenso wie von Steven Pienaar.

Beide sind inzwischen „Altlasten“ des Ex-Trainers Bert van Marwijk und sollten sich Gedanken um ihren Verbleib in Dortmund machen. In Bielefeld wird nämlich die Liste der Profis, die im Sommer gerne ins Revier wechseln wollen, immer länger. Neben den schon seit längerer Zeit umworbenen Thomas von Heesen und Heiko Westermann macht sich nun auch Angreifer Sibusiso Zuma Hoffnungen, seinem Coach, wenn er denn beim BVB unterschreibt, zu folgen. Die Dame Borussia ist offenbar gefragt. Da der Südafrikaner bei den Arminen einen Vertrag bis 2008 besitzt, würde für den 31-Jährigen die festgeschriebene Ablösesumme von 800.000 Euro fällig. Bisher weigert sich der Stürmer bei den Ostwestfalen zu verlängern, weil er die Zukunft von Thomas von Heesen abwarten möchte.

Und dann wäre da noch Delron Buckley. Der zur Zeit für den FC Basel spielende Angreifer ist nur bis zum Saisonende ausgeliehen und könnte dann nach seiner möglichen Rückkehr im Sommer ein mögliches „Alm-Quartett“ im Revier komplettieren.

Autor: rk

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