Mit Simon Talarek und Tim Hoogland gönnte Schalkes Chef-Trainer Jupp Heynckes in dieser Woche zwei weiteren Youngstern aus dem eigenen Nachwuchs eine Prise Bundesliga-Luft.

SCHALKE U23 - Nächstes Endspiel in Wuppertal

hb
30. April 2004, 11:52 Uhr

Mit Simon Talarek und Tim Hoogland gönnte Schalkes Chef-Trainer Jupp Heynckes in dieser Woche zwei weiteren Youngstern aus dem eigenen Nachwuchs eine Prise Bundesliga-Luft.

Mit Simon Talarek und Tim Hoogland gönnte Schalkes Chef-Trainer Jupp Heynckes in dieser Woche zwei weiteren Youngstern aus dem eigenen Nachwuchs eine Prise Bundesliga-Luft.

Weil zahlreiche seiner National-Kicker auf Länderspiel-Reise weilten, füllte der Fußball-Lehrer seinen dezimierten Kader mit den beiden A-Junioren auf. Hoogland und „Tala“ zogen neben etablierten Profis wie Frank Rost, Tomasz Waldoch und Jörg Böhme relativ unerschrocken ihr Programm durch. „Heute kommt ihr noch einmal, ja“, erkundigt sich Heynckes bei den Schülern, die ihrerseits versprachen, mit ihren Lehrern über die Freigabe fürs Training am Donnerstag zu verhandeln. „Kein Problem, das machen wir schon“, nickte Hoogland.

Am Samstag werden die 18-jährigen Verteidiger, die am vergangenen Freitag beim 2:1 über Dynamo Dresden erstmals gemeinsam in der Regionalliga zum Einsatz kamen, wieder bei den Amateuren benötigt. Vor dem Gastspiel in Wuppertal strotzen nicht nur Hoogland und Talarek vor Selbstvertrauen. Auch Kapitän Christian Petereit, der bereits seit Februar unter der Woche mit den Bundesliga-Stars trainiert, will beim WSV an die jüngste überzeugende Vorstellung anknüpfen. „Der Sieg gegen Dresden war unheimlich wichtig. Man sieht ja, dass die anderen Mannschaften von unten auch alle punkten“, bemerkt der 20-Jährige.

Denn trotz des Dreiers gegen das Spitzen-Team aus Sachsen hat sich an der nach wie vor drohenden Abstiegsgefahr der Schalker „U23“ nichts geändert. Die vier Punkte Vorsprung auf Hamburgs Amateure, die momentan Platz 15 belegen, sind schnell verbraucht. Angesichts des vom Papier her heftigen Restprogramms der Kleppinger-Elf „müssen wir auch in Wuppertal etwas holen“, kündigt Petereit, der sich wegen seines bis 2005 laufenden Vertrags aktuell keine Zukunftssorgen machen muss, an.

Im Hinspiel setzte es in der Lohrheide eine 0:2-Schlappe, an die sich „Petke“ noch gut erinnern kann. „Besonders der Tavarez ist mir aufgefallen. Den müssen wir in den Griff bekommen“, hat der Manndecker schon ein Auge auf den WSV-Wirbelwind geworfen.

Autor: hb

Kommentieren