Ein Fragezeichen! Genau das trug Benny Köhler, und zwar mitten im Gesicht. Genau wie gegen Neumünster versemmelte der bislang achtfache Torschütze etliche Hochkaräter.

RWE: Keeper Kirschstein genervt - Köhler versemmelte

og
06. April 2004, 18:46 Uhr

Ein Fragezeichen! Genau das trug Benny Köhler, und zwar mitten im Gesicht. Genau wie gegen Neumünster versemmelte der bislang achtfache Torschütze etliche Hochkaräter.

Ein Fragezeichen! Genau das trug Benny Köhler, und zwar mitten im Gesicht. Genau wie gegen Neumünster versemmelte der bislang achtfache Torschütze etliche Hochkaräter. Der Mann hat zur Zeit die Seuche. "Die Chance in der ersten Halbzeit war am bittersten, wo der Ball auftippt und unter mir durchrollt." Bitter, am bittersten. Allerdings darf der 22-Jährige für sich reklamieren, sich diese Möglichkeiten immerhin durch permanentes Theater zu erarbeiten. Trotzdem: Schwacher Trost! Köhler wollte nicht abwiegeln: "Wir hätten auf jeden Fall drei Zähler verdient gehabt." Nicht nur die Tatsache, dass die Mehrzahl an Brennpunkten im Dynamo-Strafraum waren. "Wir hatten die klareren Chancen", bestätigt Köhler. Trotzdem blieb die Ausbeute negativ. Köhler schulterzuckend: "Mit dem 0:0 müssen wir jetzt aber auch zufrieden sein." Keeper Sascha Kirschstein sah das nicht die Bohne ein: "Das 0:0 nervt mich, wir hatten die Chancen, den Sieg auch einzufahren. Die hätten wir einfach nutzen müssen."
Der Blick geht nach vorne, der WSV gastiert an der Hafenstraße. "In der nächsten Woche wollen wir uns die Tabellenführung zurück holen", knirschte Köhler mit den Zähnen. Wenn die Bergischen unter der Woche ihr Nachholspiel bei den Hamburger Amateuren einfahren, wär das ein Ding der Unmöglichkeit. Dann soll dem ewigen Rivalen vor sicherlich nahezu vollem Essener Haus kräftig in die Parade gefahren werden. Köhler, der Dynamo-Frust wurde bereits verdrängt, nickte begeistert ab: "Wir spielen gegen den WSV zuhause, in unserem Stadion müssen die uns erst einmal schlagen. Dafür müssen sie schon einen verdammt guten Tag erwischen." Und vor allem das Tor treffen. Das tat Köhler in Dresden nicht. Abwehrkollege Hilko Ristau: "Die Chancen machen wir jetzt einfach gegen Wuppertal rein." Einfach?

Autor: og

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