Zwei Spiele lang musste er sich das Geschehen bei Schalkes U 23 von draußen ansehen. Mit dem 5:2 über Kölns U 23 kehrte der zuvor rot gesperrte Volkan Ünlü zurück ins Tor der

SCHALKE U 23 - Ünlüs Lernprozess

dp
29. August 2003, 12:43 Uhr

Zwei Spiele lang musste er sich das Geschehen bei Schalkes U 23 von draußen ansehen. Mit dem 5:2 über Kölns U 23 kehrte der zuvor rot gesperrte Volkan Ünlü zurück ins Tor der "kleinen Knappen".

Zwei Spiele lang musste er sich das Geschehen bei Schalkes U 23 von draußen ansehen. Mit dem 5:2 über Kölns U 23 kehrte der zuvor rot gesperrte Volkan Ünlü zurück ins Tor der "kleinen Knappen". RS fragte beim Türken nach, welche persönlichen Ambitionen er hegt.

Volkan Ünlü, Torwart der Schalker „U23“, das zweite Spiel nach der Rotsperre gewonnen. Ihre persönliche Bilanz lässt sich sehen: sechs Punkte und 7:2 Tore. Sind Sie der Erfolgsgarant für das Team?
Nein. Ich bin ein Teil der Mannschaft und trage meinen Teil dazu bei. Ich werde schließlich dafür bezahlt, den einen oder anderen Ball zu halten. Das klappt im Moment ganz gut.

Einige Medien kritisierten sie nach dem Spiel in Leipzig, wegen theatralischer Einlagen im Spiel und einiger Aussagen nach dem Spiel. Wie gehen sie mit solcher Kritik um?
Wenn es Kritik ist, die mich weiter bringt, habe ich nichts dagegen und ich versuche daraus zu lernen. Solche Sachen, wie die Meinungen über mich nach dem Spiel in der Presse, bringen mich nicht weiter. Somit interessiert mich das nicht. Gewisse Dinge gehören zum Fußball dazu. Es hilft der Mannschaft, um wieder zu Kräften zu kommen.

Was ist ihnen lieber, die Nummer eins bei der „U23“ zu sein oder die Nummer zwei bei den Profis?
Hmmm. Ich spiele lieber, als auf der Bank zu sitzen. Es ist besser für mich in der Regionalliga aufzulaufen und Spielpraxis zu sammeln. Natürlich ist es ein Ziel, oben bei den Profis dabei zu sein. Primär ist es wichtiger, zu zeigen, was man kann.

Autor: dp

Kommentieren