Olaf Thon beendete die Pressekonferenz nach der 1:3 (0:1)- Heimniederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten Germania Windeck mit einem flammenden Appell.

VfB Hüls - Windeck 1:3

Amirante macht den Unterschied

13. Februar 2011, 20:27 Uhr

Olaf Thon beendete die Pressekonferenz nach der 1:3 (0:1)- Heimniederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten Germania Windeck mit einem flammenden Appell.

„Meine Mannschaft hat gegen dieses Klasseteam richtig toll gekämpft. Ich bin stolz auf meinen Kader. Wenn wir in diesem Verein alle zusammen halten, werden wir den Klassenerhalt schaffen.“

Sein Team hat zwar in der Rückrunde die dritte Niederlage in Folge einstecken müssen, war aber über fast 70 Minuten ein ebenbürtiger Gegner für den Tabellenzweiten mit den klaren Aufstiegsambitionen. Nachdem Thon seiner Elf wegen der schlechten Ergebnisse zuletzt den trainingsfreien Mittwoch gestrichen hatte, sah er eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannen.
[infobox-left]VfB Hüls: Rantzow - von der Gathen, Planhof, Schlüter, Krantz – Narewsky, Yavuzaslan – Mutluer –Mahr(77. Alpay), Karagülmez(77. Yilmaz) – Helwig (77. Mitrentsis).
Germania Windeck: Gillen - Tuysuz, Tschumakov, Kukielka, Schultens – Nehrbauer – Kessel (56. Musculus), Grebe(74. Reed), Kurth (56. Müller)- Amirante, Jörgens.
SR: Lars Bremkens.
Tore: 0:1 Amirante (12.), 1:1 Helwig (53.), 1:2 Amirante (72.), 1:3 Musculus (90.).
Zuschauer: 300.[/infobox]
Am Ende hat der zwischenzeitliche Ausgleich von Tim Helwig (54.) dennoch nicht zum durchaus möglichen Punktgewinn gereicht. „Wir haben alles versucht. Aber Windeck hat eben eine enorme Qualität und uns zum Schluss gnadenlos ausgekontert. Wir müssen unserer Punkte woanders holen“, nickte der Ex-Schalker.

Sein Gegenüber, Heiko Scholz, kann dagegen aus dem Vollen schöpfen. Und es sich dabei sogar leisten, auf Neuzugang Ervin Skela zu verzichten. Mit dem Matchwinner Salvatore Amirante holte eben ein anderer Ex-Profi die Kohlen aus dem Feuer. Zweimal war der Italiener in der 12. und 72. Minute zur Stelle. Den dritten Treffer besorgte mit dem Abpfiff der eingewechselte Lucas Musculus. „Vielleicht hat die Bank am Ende den Unterschied ausgemacht“, nickte Scholz. Er war zwar nicht stolz auf sein Team, hat aber die Punkte.

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