Zweimal lag der Favorit zurück, aber am Ende siegte NRW-Ligist Speldorf doch noch im ersten Test unter freiem Himmel bei Niederrheinligist TuRU Düsseldorf.

TuRU – Speldorf 2:3

NRW-Ligist dreht zwei Rückstände

12. Januar 2011, 10:12 Uhr

Zweimal lag der Favorit zurück, aber am Ende siegte NRW-Ligist Speldorf doch noch im ersten Test unter freiem Himmel bei Niederrheinligist TuRU Düsseldorf.

Es war ein munteres Aufeinandertreffen beim 3:2, wobei der Kunstrasen für ein besonders hohes Tempo auf beiden Seiten sorgte. Nach der 1:0-Führung durch Sebastian Schweers (23.) kamen die Gäste aus Mülheim besser in die Partie. Während der starke Jonas Agen im Tor der TuRU einen Schuss von Apostolos Sakalakis noch parieren konnte (42.), netzte Tugrul Aydin nur wenige Augenblicke später zum Ausgleich ein.

[infobox-right]Tore: 1:0 Schweers (23.), 1:1 Aydin (42.), 2:1 Homann (55.), 2:2 Hupperts (73.), 2:3 Pütters (75.). [/infobox]
In der Halbzeit wurde auf beiden Seiten ordentlich gewechselt. Bei TuRU lieferte nun der auffällig schnelle Testspieler Michel Harrer (zuletzt in Diensten von RWE tätig) im Mittelfeld eine starke Vorstellung ab. Dennis Homann besorgte in der 55. Minute die 2:1-Führung für die Gastgeber, bei denen außer Miguel Lopez-Torres alle verletzten Akteure wieder dabei waren. Coach Frank Zilles: „Auch Miguel ist wieder im Training. Zum Start wird er dabei sein. Er ist ein harter Hund“, will der „Motivator“ auf seinen Torjäger nur ungerne verzichten.

Da der VfB mit den Umstellungen zur Pause nun besser klar kam, besorgte zuerst Kapitän Dennis Hupperts per abgefälschtem Freistoßtreffer den verdienten 2:2-Ausgleich (73.). Nur zwei Minuten später war es Routinier Thomas Pütters, der vorbei am chancenlosen Dennis Prostka zum 3:2-Endstand einschob.

Speldorfs Abwehrhüne Jaroslaw Stankiewicz war am Ende zufrieden: „Das war ein verdienter Sieg von uns in einer Partie, wo wir Moral bewiesen haben. Im zweiten Durchgang stimmte bei uns die Zuordnung besser als bei TuRU. Darauf lässt sich aufbauen“, schnaufte der Manndecker tief durch.

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