Die Spannung steigt! Am heutigen Freitag (19. August, 18.30 Uhr) gastiert nach langer Abstinenz wieder der große Fußball in Wuppertal.

WSV - Bissig ins “Löwen”-Duell

gri
19. August 2005, 17:28 Uhr

Die Spannung steigt! Am heutigen Freitag (19. August, 18.30 Uhr) gastiert nach langer Abstinenz wieder der große Fußball in Wuppertal.

Die Spannung steigt! Am heutigen Freitag (19. August, 18.30 Uhr) gastiert nach langer Abstinenz wieder der große Fußball in Wuppertal, 1860 München läutet die erste DFB-Pokalhauptrunde im Zoo-Stadion ein.

Und kommt mit der geballten Empfehlung von 6:2 Toren und sechs Punkten nach zwei Spielen an die Wupper. “Für uns ist es eine tolle Geschichte, gegen den Zweitliga-Spitzenreiter anzutreten”, betont Wuppertals Sportlicher Leiter Dietmar Grabotin, “eine angenehme Abwechslung zum Regionalliga-Alltag.” Kapitän Markus Bayertz sieht es ähnlich: “Es ist etwas Besonderes, wir werden vor einer großen Kulisse spielen, das beflügelt.”

Nicht nur die Spieler, sondern auch Grabotin: “Wir rechnen mit 8.000 bis 10.000 Zuschauern, in Verbindung mit den Fernseh-Geldern ist das Ganze auch finanziell eine lukrative Geschichte. Sportlich und wirtschaftlich ist die Partie enorm wichtig für uns.” Vor allem ein Weiterkommen dürfte ganz neue Spielräume eröffnen. Der Funktionär: “Das Spiel David gegen Goliath ist ein uraltes. Wenn wir einen guten Tag erwischen und die Sechziger uns ein bisschen unterschätzen, ist alles möglich. Das hat man doch schon häufig gesehen.”

Dank des 2:1-Erfolgs in Wattenscheid kann der WSV mit Rückenwind antreten. “Das war ein ganz wichtiger Sieg”, nickt Bayertz, “jetzt können wir locker in die Partie gehen. Auch, weil wir der krasse Außenseiter sind.” Und die haben bekanntlich nichts zu verlieren. Es ist mit Sicherheit nicht die verkehrteste Herangehensweise, sich ganz normal auf das Match vorzubereiten. Vor der Partie geht es wie gehabt in die Tages-Zimmer im “Novotel”, um letztmals Kraft zu tanken.

Und vielleicht auch, um alte erfolgreiche Zeiten wieder aufleben zu lassen. “Ich war schon beim letzten WSV-Auftritt im DFB-Pokal vor fünf Jahren dabei”, glänzen die Augen des Spielführers. Damals unterlag man dem VfB Stuttgart in der ersten Runde mit 1:3. “Das war ein tolles Erlebnis, ein echtes Highlight für jeden einzelnen”, erklärt Bayertz, um dann anzumerken: “So etwas vergisst man nicht.”

Auch das Match gegen die “Löwen” soll unvergesslich werden. Zumindest, wenn es nach Grabotin geht: “Wenn alles positiv zusammenläuft, ist einiges drin. Warum sollte uns keine Überraschung gelingen?”

Autor: gri

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