Der Tiefflug der Westfalia nimmt kein Ende. Beim 1:1 gegen Alemannia Aachen II hat Rhynern wieder einmal den dringend benötigten Dreier verpasst.

Westfalia Rhynern

Stagnation im Tabellenkeller

Christian Müller
23. Oktober 2010, 14:47 Uhr

Der Tiefflug der Westfalia nimmt kein Ende. Beim 1:1 gegen Alemannia Aachen II hat Rhynern wieder einmal den dringend benötigten Dreier verpasst.

Stattdessen sprang nur das fünfte Unentschieden heraus, das den Aufsteiger im Tabellenkeller stagnieren lässt. RS sprach mit Rhynerns Trainer Michael Lusch über die derzeitige Lage im Hammer Süden.

Michael Lusch, wie hat Ihnen der Auftritt Ihrer Mannschaft am Sonntag gegen die Aachener U23 gefallen?

Die Leistung war okay, aber das Resultat hat nicht gestimmt. Wir hatten die größeren Torchancen und hätten das Spiel für uns entscheiden können. Aber grundsätzlich können wir auf der Leistung aufbauen.

Was fehlt dem Team noch, um statt eines Remis auch mal einen Sieg zu landen?

Ganz einfach: Wir müssten ein Tor mehr erzielen als der Gegner. Aber man sieht an den anderen Aufsteigern, wie schwer das in dieser Liga ist. Wir müssten mal ein, zwei Partien gewinnen, um Selbstvertrauen zu bekommen. Man merkt, dass das Niveau in dieser Klasse ein anderes ist als in der Westfalenliga.

Bewerten Sie die vielen Unentschieden positiv, weil man nah an einem Sieg ist, oder negativ, weil sie schließlich nur einen Punkt einbringen?

Es ist eine Mischung aus beidem. Natürlich tritt man mit so vielen Remis etwas auf der Stelle. Aber man muss auch bedenken, gegen wen wir einen Punkt geholt haben: Da waren Namen wie Westfalia Herne, Rot-Weiss Essen oder der VfB Speldorf dabei.

Gegen die Alemannia fehlten Ihnen verletzungsbedingt sämtliche Neuzugänge. Wie sehr wirft das die Elf zurück?

Wir können das leider nicht ändern und müssen damit zurecht kommen. Bei Markus Maier war es bitter, dass er gleich nach sechs Wochen bei uns wieder einen Kreuzbandriss erlitt. Aber ich hoffe, dass im nächsten Spiel Arben Tahiri wieder zurück kommt, der zuletzt mit einer Grippe gefehlt hat.

Am Sonntag kommt mit Bergisch Gladbach das Tabellenschlusslicht und ein direkter Konkurrent nach Rhynern. Welche Bedeutung hat dieses Match für die Westfalia?

Auch das wird wieder ein Spiel auf Biegen und Brechen. Wir können nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. Ich bin aber optimistisch, dass wir den Dreier einfahren, wenn wir die Leistung aus der letzten Begegnung bestätigen.

Autor: Christian Müller

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren