Frank Schillinger, Mitarbeiter von Premiere, es gab Beschwerden, Partien von RWO würden bei Ihrer Berichterstattung geschnitten.

RWO: Fragen zur Premiere-Übertragung

cb
20. August 2004, 11:12 Uhr

Frank Schillinger, Mitarbeiter von Premiere, es gab Beschwerden, Partien von RWO würden bei Ihrer Berichterstattung geschnitten.

Frank Schillinger, Mitarbeiter von Premiere, es gab Beschwerden, Partien von RWO würden bei Ihrer Berichterstattung geschnitten.

Das kann ich mir nicht vorstellen. Bei der Konferenz wird nach Aktualität hin und her geschaltet.

Wer entscheidet so etwas?

Der Leiter der Konferenz sieht, wo es spannender zugeht, hat alle Partien im Blick, gibt an, wann wo hingeschaltet wird.

Rechnerisch müsste bei fünf Begegnungen jedes Match 18 Minuten über den Bildschirm flimmern. RWO hatte in Erfurt knapp zehn Minuten gezeigt. Zufall?

Ich denke schon. Es ist kein böser Wille von uns, einen Verein zu schneiden.
Viele können nicht verstehen, warum die Partie, die live übertragen wird, auch in der Konferenz einen Bärenanteil zugewiesen bekommt.

Es gibt Fans, die wollen, obwohl ihr Verein komplett gezeigt wird, lieber die alle Spiele in Ausschnitten sehen. Daher nehmen wir dieses Match mit in die Konferenz.
Ein Beispiel vom letzten Sonntag: In Minute 85 wird aus Frankfurt, die auch komplett live geziegt wurden, weitergeschaltet. In Minute 88 ging es zurück, obwohl die anderen Partien liefen und spannend waren. Warum?

Unser Leiter der Konferenz entscheidet subjektiv, in welcher Partie am meisten passiert. Und wenn der Anschein entsteht, in Frankfurt könnte noch was geschehen, während zum Beispiel in Erfurt gerade wenig passiert, wird wieder zurückgeschaltet. Wir denken nicht an den einzelnen Fan, sondern an das, was effektiv geschieht. Daher können wir leider nicht jeden Anhänger immer gleichermaßen zufrieden stellen. Wenn in Erfurt Action gewesen wäre, hätten wir die letzten Minuten von dort berichtet.

Autor: cb

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