Vor heimischer Kulisse unterlag Rot-Weiß Oberhausen Eintracht Trier mit 1:2 (1:1). Für das Team von Trainer Jörn Andersen war die Pleite ein herber Rückschlag im Rennen um den Aufstieg.

Bittere Pille für Oberhausen im Aufstiegskampf

25. April 2004, 17:03 Uhr

Vor heimischer Kulisse unterlag Rot-Weiß Oberhausen Eintracht Trier mit 1:2 (1:1). Für das Team von Trainer Jörn Andersen war die Pleite ein herber Rückschlag im Rennen um den Aufstieg.

Rot-Weiß Oberhausen droht die Aufstiegsplätze der zweiten Bundesliga aus den Augen zu verlieren. Die "Kleeblätter" kassierten am 30. Spieltag im heimischen Niederrheinstadion eine 1:2 (1:1)-Niederlage gegen Eintracht Trier, der Rückstand auf den Tabellendritten Energie Cottbus wuchs dadurch auf fünf Zähler an. RWO hat nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen. Die Gäste aus Trier sicherten sich durch den ersten "Dreier" nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg einen Nicht-Abstiegsplatz.

Vor 5238 Zuschauern waren die Gäste in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und hätten mehrfach in Führung gehen können. Das 1:0 für RWO fiel fast aus heiterem Himmel. In der 18. Minute traf Andre Astorga nach einem zu kurz abgewehrtem Eckball per Drop-Kick direkt unter die Latte. Die Trierer ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und kamen unmittelbar vor der Pause zum Ausgleich. Der reaktivierte Co-Trainer Jürgen Luginger hatte bei seinem ersten Einsatz von Beginn an einen langen Ball unterschätzt, Catalin Racanel nutzte das zum 1:1.

Nach dem Seitenwechsel gab es das umgekehrte Bild. Jetzt war Oberhausen in der Offensive aktiver, das Tor aber erzielte Trier. Matthias Keller gelang in der 85. Minute der Siegtreffer.

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