Bei Zweitligist Arminia Bielefeld hat ein Insolvenz-Antrag von dritter Seite für Aufsehen gesorgt. Der Antrag des ehemaligen Beraters von Ex-Armine Ansgar Brinkmann soll jedoch schnell zurückgenommen werden können.

Insolvenz-Antrag sorgt bei Arminia für Wirbel

15. März 2004, 19:10 Uhr

Bei Zweitligist Arminia Bielefeld hat ein Insolvenz-Antrag von dritter Seite für Aufsehen gesorgt. Der Antrag des ehemaligen Beraters von Ex-Armine Ansgar Brinkmann soll jedoch schnell zurückgenommen werden können.

Zweitligist Arminia Bielefeld sieht sich überraschend mit einem Insolvenz-Antrag von dritter Seite konfrontiert. Nach Angaben von Arminias Geschäftsführer Finanzen Roland Kentsch soll der Antrag allerdings innerhalb kürzester Zeit zurückgenommen werden können. "Wir haben recherchiert, dass es sich bei dem Antragsteller um die Gladbacher Firma Hellsport System GmbH handelt, hinter der der bekannte Werner Helleckes steht", ließ Kentsch in einer Pressemitteilung verlauten: "Herr Helleckes war Berater von Ansgar Brinkmann und meint, aus einer Forderungsabtretung von Ansgar Brinkmann Ansprüche in Höhe von rund 50.000 Euro gegen uns geltend machen zu können."

Forderungen "nachweislich unbegründet"

Obwohl die Forderungen des Beraters des vor der Saison zum LR Ahlen gewechselten Mittelfeldspieler "nachweislich unbegründet" seien", werde der Klub, "um weiteren Schaden von Arminia Bielefeld abzuwenden, durch Zahlung ohne Anerkennung irgendeiner Rechtspflicht die Voraussetzung schaffen, dass der Insolvenzantrag am Dienstag formal zurückgenommen werden kann." Kentsch kündigte jedoch rechtliche Schritte an: "Der Vorgang selbst wird dann durch die Gerichte geklärt werden müssen."

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