Christian Pander ist zum Glück ein Mensch, der seine Zuversicht nicht verliert.

Pander: "Hätte es verdient, Schalke zur Meisterschaft zu schießen"

02. Februar 2007, 11:33 Uhr

Christian Pander ist zum Glück ein Mensch, der seine Zuversicht nicht verliert.

Christian Pander ist zum Glück ein Mensch, der seine Zuversicht nicht verliert. Dabei hätte der 23-Jährige allen Grund, nach seiner neuerlichen Verletzung den Glauben an das Gute im Leben aufzugeben. "Das war der falscheste Zeitpunkt", gibt Pander zu, dass die ersten Stunden nach seinem Trainingsunfall am vergangenen Freitag schwer waren. "Ich wusste sofort, dass etwas kaputt ist. Dafür kenne ich meinen Körper inzwischen gut genug", stöhnt der Pechvogel, dem immerhin die vielen aufmunternden Anrufe - "auch von Leuten, zu denen ich vorher lange keinen Kontakt mehr hatte" -, gut taten.

Da er in den vergangenen beiden Jahren lange genug auf Fußball verzichten musste, plant er nun ein schnelles Comeback. "Die erste Prognose von Doc Rarreck war, dass es vier bis sechs Wochen dauern würde. Ohne ein Risiko eingehen zu wollen, tue ich natürlich alles dafür, dass es nur vier Wochen werden", möchte Pander lieber heute als morgen zurück auf den Platz.

Das Sprunggelenk des linken Fußes, in dem ein Band gerissen war, schmückt inzwischen eine Gipsschiene. Die muss Pander noch zwei Wochen tragen, ehe er langsam mit dem Laufprogramm beginnen kann. "Bis dahin kann ich nur Übungen für den Oberkörper machen", quält sich der Linksverteidiger einmal mehr im Rehazentrum "medic.os".

Geht alles gut, ist Mitte März wieder mit ihm zu rechnen. "Dann beginnt die heiße Phase der Saison", weiß Pander. "Und irgendwie hätte ich es doch verdient, Schalke zur Meisterschaft zu schießen!"

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