Nach dem 1:1 gegen Energie Cottbus hat sich Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV von Trainer Thomas Doll getrennt. Als Nachfolger scheint Felix Magath festzustehen, zumindest laut Bayern-Manager Uli Hoeneß.

HSV beendet die Ära Doll - Magath wohl Nachfolger

kop1
01. Februar 2007, 12:53 Uhr

Nach dem 1:1 gegen Energie Cottbus hat sich Bundesliga-Schlusslicht Hamburger SV von Trainer Thomas Doll getrennt. Als Nachfolger scheint Felix Magath festzustehen, zumindest laut Bayern-Manager Uli Hoeneß.

Bundesligist Hamburger SV hat sich von Trainer Thomas Doll getrennt. Dies bestätigten die Hanseaten am Donnerstagmorgen. Für den Mittag ist eine Pressekonferenz geplant. "Natürlich bin ich sehr traurig. Ich hatte zweieinhalb schöne Jahre beim HSV. Ich hoffe, dass die Mannschaft schnell die Kurve bekommt", sagte Thomas Doll. Neben Doll trennt sich der HSV auch von den Co-Trainern Ralf Zumdick und Ronny Teuber. Michael Schröder arbeitet künftig wieder in der Scouting-Abteilung des Vereins.

Hoeneß bestätigt Magath-Wechsel

Die Nachfolge scheint bereits geklärt: Bayern-Manager Uli Hoeneß bestätigte bei der Präsentation des neuen Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld in München der Wechsel von Trainer Felix Magath vom deutschen Rekordmeister Bayern München zum HSV.

"Ich freue mich für Felix. Mit seiner Art, Disziplin hereinzubringen, wird er beim HSV schnell Erfolg haben", sagte der 55-Jährige.

Unmittelbar nach dem 1:1 (1:1) des HSV gegen Aufsteiger Energie Cottbus und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz setzte sich der Vorstand mit dem Vorsitzenden Bernd Hoffmann an der Spitze mit Doll zusammen und kam zum Entschluss, die Trennung zu vollziehen. Gleichzeitig tagte noch der Aufsichtsrat der Hanseaten. Kurz bevor Doll um 23.41 Uhr die Hamburger WM-Arena verließ, wurde er laut Bild von der Entscheidung informiert. Innerhalb von nicht einmal zwölf Stunden wurden damit drei Trainerwechsel vollzogen.

In der Winterpause hatte die HSV-Führung Doll noch das Vertrauen ausgesprochen, nach dem 1:1 zum Rückrundenstart bei Arminia Bielefeld war der Druck auf den 40-Jährigen aber wieder gewachsen. Der HSV, der in der vergangenen Saison noch die Qualifikation für die Champions League erreicht hatte, holte aus den bisherigen 19 Spielen nur einen Sieg.

Autor: kop1

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