Die Leidenszeit bei Tabellenschlusslicht FSV Mainz 05 geht weiter. Auch im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart kam das Team von Trainer Jürgen Klopp trotz guter Chancen nicht über ein 0: 0 hinaus und wartet nunmehr seit 111 Tagen und 14 Spielen auf einen Sieg.

0:0! Mainzer Leidenszeit geht weiter

01. Dezember 2006, 22:36 Uhr

Die Leidenszeit bei Tabellenschlusslicht FSV Mainz 05 geht weiter. Auch im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart kam das Team von Trainer Jürgen Klopp trotz guter Chancen nicht über ein 0: 0 hinaus und wartet nunmehr seit 111 Tagen und 14 Spielen auf einen Sieg.

Die Leidenszeit bei Tabellenschlusslicht FSV Mainz 05 geht weiter. Auch im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart kam das Team von Trainer Jürgen Klopp trotz guter Chancen nicht über ein 0: 0 hinaus und wartet nunmehr seit 111 Tagen und 14 Spielen auf einen Sieg.

Während die Rheinhessen die rote Laterne auch nach dem 15. Spieltag behalten, verpasste der VfB den Sprung an die Tabellenspitze.

Vor 20.300 Zuschauern im ausverkauften Bruchwegstadion wartete Jürgen Klopp bereits vor dem Anpfiff mit einer Überraschung auf, als er den zuletzt glücklosen Stammtorhüter Dimo Wache auf der Bank ließ. "Es gab in dieser Woche ein Gespräch zwischen Dimo und mir. Wir haben gemeinsam diese Entscheidung getroffen", erklärte Klopp.

Waches Vertreter Christian Wetklo, der zuletzt im Mai 2006 beim Sieg gegen den VfL Wolfsburg (3:0) gespielt hatte, blieb fehlerlos und zeigte sich unter anderem gegen Schüsse von Antonio Da Silva (49./58.) auf dem Posten. Dafür leistete sich die Offensivabteilung der Gastgeber etliche Aussetzer.

Schon in der starken Anfangsphase verpasste der Tabellenletzte gute Chancen. Ausgerechnet der frühe Stuttgarter Imre Szabics hatte die frühe Führung auf dem Fuß. Doch der ungarische Nationalspieler brachte das Kunststück fertig, eine feine Flanke seines Sturmpartners Ranisav Jovanovic aus sechs Metern über das Stuttgarter Gehäuse zu bugsieren (6.). Nur zwei Minuten später musste VfB-Schlussmann Timo Hildebrand sein ganzes Können bei einem Schuss von Markus Feulner aufbieten.

Erst Mitte der ersten Halbzeit kamen die zuletzt hochgelobten Gäste besser ins Spiel. Allerdings blieb der mit viel Applaus empfangene Ex-Mainzer Da Silva als Regisseur zunächst hinter den Erwartungen zurück. Einzig der emsige Angreifer Cacau sorgte für Gefahr, fand seinen Meister aber im aufmerksamen Mainzer Keeper Wetklo (10./33.). Nach dem Wechsel steigerten sich die Schwaben, während sich die Mainzer unterstützt vom Publikum mit Händen und Füßen erfolgreich gegen die achte Niederlage im 15. Saisonspiel wehrten.

Beim FSV überzeugten Wetklo und mit Abstrichen Manuel Friedrich. Kapitän Fernando Meira, Cacau sowie der in Angriff und Abwehr überzeugende Nationalspieler Thomas Hitzlsperger verdienten sich bei den Stuttgartern, die nur eine der letzten zwölf Partien verloren, die besten Noten.

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