Nordrhein: Keine Sperre für Speldorfs Spielführer

Vor der Spruchkammer ging es noch einmal "rund"

aer
15. August 2006, 13:08 Uhr

Andreas Egler vom VfB Speldorf darf weiterspielen. Am Montag Abend wurde der Spielführer von der Spruchkammer des Kreises von einer weiteren Sperre verschont. Egler hatte beim Sommerturnier von Union Mülheim am Sonntag, 23. Juli, im Endspiel gegen das Team des Ausrichters die Gelb-Rote Karte gesehen. Bei einem anschließenden Disput mit Schiedsrichter Stephan Nerlich soll Egler, laut Nerlich, zweimal „Knallkopp“ gesagt haben.

Deshalb fertigte der Schiedsrichter einen Sonderbericht an. Egler wurde vorläufig bis zur Verhandlung gesperrt. Der VfB-Kapitän ging mit seinem Anwalt Dr. Gregor Reiter dagegen vor. „Das Wort Knallkopp habe ich definitiv nicht gesagt“, so Egler.

Er hatte Erfolg: Am 4. August wurde die Sperre ausgesetzt, weshalb Egler in den ersten drei Partien mitspielen durfte.

Gestern Abend ging es in der Sportschule Wedau noch einmal „rund“. Nerlich blieb bei seiner Aussage. Egler räumte lediglich ein, „Da hast du drauf gewartet, da hast du Spaß dran“ gesagt zu haben. Die Spruchkammer traf ein mildes Urteil. Die kurze vorläufige Sperre reicht demnach als Strafe völlig aus.

Das Freitagspiel gegen die SSG Bergisch-Gladbach beginnt erst um 20 Uhr und nicht – wie in verschiedenen Zeitungen angekündigt – um 19 Uhr.

Autor: aer

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