Der Londoner Investment-Banker hat seine Kontakte zu Bundesligist Borussia Dortmund abgebrochen. Schechter nannte als Grund einen Vetrauensbruch des Dortmunder Präsidiums.

Banker Schechter bricht Kontakt zum BVB ab

16. Februar 2005, 21:13 Uhr

Der Londoner Investment-Banker hat seine Kontakte zu Bundesligist Borussia Dortmund abgebrochen. Schechter nannte als Grund einen Vetrauensbruch des Dortmunder Präsidiums.

Das Verhältnis zwischen dem Londoner Investment-Banker Stephen Schechter und Bundesligist Borussia Dortmund scheint endgültig zerrüttet zu sein. Schechter hat die Kontakte zum Revierklub abgebrochen. "Es gibt keine Beziehung mehr zu Borussia Dortmund", sagte der Spezialist für Fußball-Anleihen dem Handelsblatt (Donnerstags-Ausgabe). Schechter nannte einen Vertrauensbruch des Dortmunder Präsidiums als Grund für das Ende der Verhandlungen. Selbst ein für Donnerstag angesetztes Treffen soll Schechter nach Informationen des Handelsblattes bereits abgesagt haben.

BVB-Präsident Reinhard Rauball hatte noch am Dienstag öffentlich gesagt, dass es wieder Verhandlungen über eine Anleihe gebe. Schechter sieht dies "möglicherweise als Bruch der Wertpapierhandelsgesetze" an. Noch in der vergangenen Woche hatte Schechter erklärt, dass er erfreut wäre, wieder mit Präsident Rauball zusammenzuarbeiten. Allerdings knüpfte er eine Zusammenarbeit an den vollen Zugang zu allen Dokumenten. Diesem Wunsch sei der Verein bisher nicht nachgekommen, hieß es aus London.

Eine Anleihe Schechters sollte den Dortmundern den Rückkauf des Westfalenstadions ermöglichen.

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