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Hiesfeld - Hamborn 2:1
"Das ist nochmal gut gegangen"

NL: Hiesfeld kommt mit einem blauen Auge davon

Obwohl die abstiegsbedrohten Sportfreunde Hamborn in Halbzeit zwei Kampf und Leidenschaft zeigten, mussten sie sich Jahn Hiesfeld mit 1:2 (1:2) geschlagen geben.

Dabei zappelte der Ball bereits nach fünf Spielminuten erstmals im Hiesfelder Gehäuse: Michel Tißen hatte die Gäste mit 1:0 in Front gebracht. „Das Spiel hat für uns sehr unglücklich angefangen“, resümierte Hiesfelds Coach Christoph Schlebach. „Wir machen zwei Fehler hintereinander und geraten dadurch in Rückstand.“

Hiesfeld: Najemnik – Aripek, Rademacher, Schulte-Kellinghaus, Ohnesorge (64. Yildiz) – Kisyna, Schirru – Haal (74. Oburu), Ritz (80. Schreier), Khan – Aksoy. Hamborn: Blättermann - Fröschke, Kwiatkowski, Surkau (46. Zander), Synowiec – Sauer (74. Schneider), Mansfeld – Ünal, Tißen, Wiesner - Brosowski. Schiedsrichter: Markus Schüller. Tore: 0:1 Tißen (5.), 1:1 Haal (21.), 2:1 Aksoy (39.). Zuschauer: 450. Gelb-Rote Karte: Schirru (90.) Bes. Vork.: Blättermann hält Foulelfmeter von Ohnesorge (13.).

Nur acht Minuten nach der Hamborner Führung tauchte Hiesfelds Damiano Schirru frei vor Gästetorwart Björn Blättermann auf, der sich nur noch durch ein Foulspiel zu helfen wusste. Ein Pfiff, Gelb für Blättermann und Elfmeter für Hiesfeld. Allerdings scheiterte Kapitän Michael Ohnesorge an Hamborns Keeper. Kurze Zeit später jedoch durfte auf Hiesfelder Seite dann erstmals gejubelt werden: Ohnesorges Flanke hatte in Tim Haal einen dankbaren Abnehmer gefunden (21.). „Wir haben nach 15 Minuten das Fußballspielen eingestellt“, haderte Hamborns Trainer Heiko Heinlein, „da konnten wir froh sein, dass wir nur mit 2:1 hinten lagen.“

Während die Hamborner Offensivaktionen also eher zur Mangelware wurden, drehten die „Veilchen“ mehr und mehr auf. Folgerichtig fiel in der 39. Spielminute das 2:1, nachdem Stürmer Tuncay Aksoy einen Freistoß über die Linie bugsiert hatte. In Halbzeit zwei spielten dann nur noch die Hamborner, schafften es aber nicht den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. „Wir standen zu tief und haben den Gegner aufgebaut“, analysierte Schlebach. „Zum Glück ist das nochmal gut gegangen.“

Auf Seite 2: Die Stimmen zum Spiel

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