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Schalke U23: Elfer-Ärger trübt beste Hinrunde seit Jahren

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Schalke U23: Elfer-Ärger trübt beste Hinrunde seit Jahren
Foto: Thorsten Tillmann

Schalke 04 II beendet die Hinrunde auf dem siebten Tabellenplatz. Das sagt U23-Trainer Jakob Fimpel nach dem 1:3 gegen Preußen Münster.

Es war vielleicht die spielentscheidende Szene im Spiel zwischen der U23 des FC Schalke 04 und Preußen Münster. Kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit lief Rufat Dadashov beim Stand von 1:1 mit dem Ball am Fuß aufs Münsteraner Tor zu und kam nach einem Zusammenprall mit Torwart Maximilian Schulze Niehaus zu Fall.

Klarer Elfmeter, dachte wohl ein Großteil der 1.400 Zuschauer im Parkstadion. Nicht aber Schiedsrichter Marc Jäger. Der zeigte dem Schalker Kapitän zu dessen Verwunderung die Gelbe Karte. Dadashov bekam sich daraufhin gar nicht mehr ein und war kaum zu beruhigen. Aber auch eine Befragung des Linienrichters ergab keine Änderung der Entscheidung. „Für mich war auch klar, er pfeift Elfmeter. Ich war überrascht, dass es andersherum ging“, sagte Schalkes Trainer Jakob Fimpel nach dem Spiel.

„Jeder weiß, dass es einen Elfmeter war. Da kann man sich die Hintertorkamera anschauen. Man kann andere Spieler fragen und wenn ein Kontakt da ist, ist es Elfmeter. Er steht doch ein Zentimeter vor dem Tor“, ärgerte sich Fimpel.

Denn es sei ein Schlüsselmoment im Spiel gewesen. Münsters Trainer Sascha Hildmann war da ganz anderer Meinung: „Ich habe es im Fernsehen gesehen. Da sah es wirklich so aus, als ob es eine klare Schwalbe war“, gab Hildmann nach dem Abpfiff zu Protokoll. „Das war natürlich sehr offensichtlich. Eigentlich schade, weil er frei vor dem Tor gestanden hat. Aber gut für uns.“

Wie er die Szene auf Video gesehen habe? „Er tritt Max an den Arm. Also er hat eingefädelt“, sagte Hildmann. Um dann anzufügen: „Aber ich habe da nur einige Sekunden drauf geschaut. Es kann auch alles anders sein. Ich weiß es nicht.“

Fimpel: „Das sind Schlüsselmomente, die gegen einen laufen. Und dann starten wir wahrscheinlich mit 2:1 in die zweite Hälfte.“ Es sei umso ärgerlicher gewesen, da sein Team mit Münster auf einer qualitativen Ebene gespielt habe. „Das ist extrem enttäuschend, brutal bitter, weil wir gegen den Tabellenführer aus meiner Sicht auf Augenhöhe waren und sogar Momente auf unserer Seite hatten.“


Dennoch räumte Fimpel, dessen Team in der ersten halben Stunde die klar bessere Mannschaft war und bei einem Pfostentreffer und Lattentreffer auch Pech hatte, ein, dass Münsters individuelle Qualität am Ende den Ausschlag gegeben hat. Man habe genug weitere Möglichkeiten gehabt, nach dem Führungstreffer durch Rufat Dadashov weitere Tore zu erzielen. So schließt Schalke die Vorrunde nach zuletzt zwei Unentschieden gegen Mönchengladbach und Aachen und der Niederlage gegen Münster mit 26 Punkten und dem siebten Platz ab. „Die Ergebnisse sind in den letzten Spielen sicher nicht top gewesen, da waren etwas zu viele Unentschieden dabei. Aber ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn die Leistungen anders wären“, erklärte Fimpel. Und fügte an: „Das waren jetzt die drei Big-Spiele gegen die drei Top-Mannschaften und aus meiner Sicht gab es kein Spiel, dass wir nicht hätten auch gewinnen können, auch wenn wir nur zwei Unentschieden geholt haben.“

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