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1. FC Bocholt
Nach Verletzung – Platzek über Startelfcomeback und RWO-Remis

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Foto: Micha Korb.
Foto: Micha Korb

Regionalligist 1. FC Bocholt erkämpfte sich beim Favoriten Rot-Weiß Oberhausen ein 1:1-Remis. Marcel Platzek feierte seine Rückkehr in die Startelf.

Am Freitagabend reiste der Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Bocholt zu Rot-Weiß Oberhausen ins Stadion Niederrhein. Für viele Akteure im Kader der Gäste war dieses Duell ein besonderes.

Stammtorwart Sebastian Wickl, Leander Goralski, Jeffrey Obst, Florian Abel und Marvin Lorch hatten eine RWO-Vergangenheit. Dazu liefen mit Kevin Grund, der in der Schlussviertelstunde eingewechselt wurde, und Marcel Platzek zwei langjährige Spieler von Rot-Weiss Essen für den FCB auf.

Der 32-jährige Platzek feierte am Freitagabend seine Startelfrückkehr, nachdem er zuvor über zwei Monate mit einem Muskelbündelriss passen musste. Dieses Comeback krönte er mit einem Assist.

In der 41. Minute setzte sich der Torjäger auf der linken Außenbahn durch und flankte punktgenau in die Mitte auf seinen Sturmkollegen Malek Fakhro, der Bocholt per Kopf mit 1:0 in Führung brachte. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Leroy Mickels für RWO zwar den Treffer zum 1:1-Endstand, aber die Gäste konnten einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt aus dem Stadion Niederrhein entführen.

Ähnlich sah es Platzek, auch wenn er gerne gewonnen hätte. "Vom Spielverlauf her wäre mehr drin gewesen, da bin ich ganz ehrlich. In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht und hätten ruhiger spielen müssen. Nach den zwei Niederlagen war es aber wichtig, dass wir in Oberhausen gepunktet haben. Darauf können wir aufbauen", erklärte Bocholts Nummer 31, der den FCB als Kapitän auf das Feld führte, gegenüber RevierSport.

Insgesamt habe ich mich richtig gut gefühlt, das hätte ich selbst nicht so erwartet. Das war eine lange Zeit, in der ich raus war, aber ich habe hart gearbeitet. Ich freue mich einfach, dass ich wieder zocken und der Mannschaft helfen kann.

Marcel Platzek.

Besonders freute sich der gebürtige Moerser, dass er zum ersten Mal seit Ende August 90 Minuten auf dem Platz stand: "Ich habe dem Trainer das Signal gegeben, dass ich genug Power für die volle Spielzeit habe. Insgesamt habe ich mich richtig gut gefühlt, das hätte ich selbst nicht so erwartet. Das war eine lange Zeit, in der ich raus war, aber ich habe hart gearbeitet. Ich freue mich einfach, dass ich wieder zocken und der Mannschaft helfen kann."

Für die Elf von Interimstrainer Marcus John geht es bereits am Mittwoch (23. November, 19.30 Uhr) mit dem Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Oberligisten 1. FC Meerbusch weiter. Gegen diesen Gegner machte Bocholt im Mai 2022 (5:0) den Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Bei einem Weiterkommen würde im Halbfinale der Sieger der Partie zwischen dem Wuppertaler SV und Platzeks Ex-Klub RWE warten.

Drei Tage nach dem Pokal-Spiel (26. November, 14 Uhr) trifft Bocholt in der Liga auf den Mitaufsteiger 1. FC Düren. Das ist aber noch überhaupt kein Thema. "Wir schauen nicht auf Düren. Erst einmal zählt Meerbusch am Mittwoch. Da müssen wir hochkonzentriert auftreten und eine Runde weiterkommen. Das ist unsere Mission. Ich weiß ja auch, auf wen wir im Halbfinale treffen könnten", betonte der Bocholter Torjäger schmunzelnd.

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