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Niederrheinpokal
FC Kray rettet sich in die zweite Runde

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Niederrheinpokal: FC Kray rettet sich in die zweite Runde
Foto: Michael Gohl

Der FC Kray hat sich in der ersten Niederrheinpokal-Runde mit 2:1 bei Landesligist Rather SV durchgesetzt. Trotzt 86 Minuten in Überzahl tat sich der Oberligist schwer.

Im ersten Niederrheinpokal-Spiel der Saison 2021/22 hat sich Oberligist FC Kray mit 2:1 beim Rather SV durchgesetzt. Vor 140 Zuschauern im Rather Waldstadion begann das Spiel mit einem frühen Dämpfer für die Gastgeber. Bereits in der vierten Spielminute wurde Innenverteidiger Tijan Sally für eine Notbremse mit der Roten Karte vom Platz gestellt.

Wer allerdings dachte, dass der FC Kray den Klassenunterschied und die Überzahl souverän ausspielt, hatte sich an diesem Abend gewaltig getäuscht. Die Rather kämpften sich in die Partie und gingen sogar mit 1:0 in Führung (28.). Nach einem katastrophalen Fehlpass im Aufbauspiel von Innenverteidiger Duc Anh Nguyen Nhu schaltete Raths Jonas Schneider am schnellsten und eroberte den Ball. Aus knapp 25 Metern zog Schneider ab und versenkte die Kugel im linken Winkel!

Infolgedessen versuchten die Gäste viel, es gelang aber wenig. In der 37. Minute erzielte Luka Bosnjak das vermeintliche 1:1, wurde aber wegen eines Trikotzupfers zurückgepfiffen. Ansonsten war es immer wieder der gut aufgelegte Max Möllemann im Rather Tor, der die Führung festhielt.

Krays Max Fleer vom Krankenwagen abgeholt

Kurz vor der Pause überschattete dann eine womöglich schwere Verletzung auf Seiten des FC Kray die Partie. Max Fleer war in einem Zweikampf unglücklich weggeknickt und verletzte sich am Knie. Die Nummer 21 der Essener wurde kurz darauf vom Krankenwagen abgeholt.

Nach Wiederbeginn spielten sich die Gäste über die linke Seite durch. Eine flache Flanke von Kamil Poznanski fand den eingewechselten Shunta Watanuki, der aus elf Metern zum 1:1-Ausgleich einschob (57.). In der 69. Minute wäre der RSV durch Fabian Stutz fast erneut in Führung gegangen. Nur zwei Minuten später fiel dann aber auf der Gegenseite der 2:1-Siegtreffer. Nach einer Ecke von Kapitän Kehrmann stieg Johannes Sabah am höchsten und nickte ein.

Mikolajczak: „Über das Fußballerische müssen wir noch mal reden“

„Wir haben einen starken Kampf gezeigt und hätten uns meiner Meinung nach mehr verdient. Kray fiel nicht viel ein, wir standen sehr gut und haben um jeden Meter gekämpft. Umso ärgerlicher ist es, dass wir das Spiel durch einen Standard verlieren“, resümierte Raths Trainer Dennis Wienhusen, der nach der Partie enttäuscht, aber auch stolz war.

Für Kray-Coach Christian Mikolajczak lautete das Motto an diesem Abend: Hauptsache eine Runde weiter. „Das ist das, was in erster Linie zählt. Über das Fußballerische müssen wir noch mal reden. Das war nicht gut. Wenn man so lange in Überzahl ist, dann muss man das besser ausspielen.“

Der FC Kray darf sich am Wochenende erneut auf den Weg nach Düsseldorf machen. In der Liga treffen die Essener auf den SC Düsseldorf-West (19.09., 15:30 Uhr). Für den Rather SV stehen nun Derby-Wochen an. In der Landesliga Gruppe 1 geht es zunächst gegen den SC SW 06 Düsseldorf (19.09., 15 Uhr) und anschließend zu den Nachbarn der SG Unterrath (26.09., 15:30 Uhr).

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