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VfL-Nachwuchs
Sportpsychologische Betreuung

VfL-Nachwuchs: Sportpsychologische Betreuung

Der VfL Bochum geht neue Wege und hat kürzlich mit dem Zentrum für Sportpsychologie (ZFS) der Ruhr-Universität Bochum eine Kooperation vereinbart.

Das Team um Prof. Dr. Michael Kellmann wird die Nachwuchsabteilung des Vereins bei der Ausbildung der Eigengewächse sportpsychologisch unterstützen. Ziel der Zusammenarbeit ist, sowohl die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern als auch die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen zu fördern.

Über das ZFS

Das Zentrum für Sportpsychologie (ZFS) ist Bestandteil des Lehr- und Forschungsbereichs Sportpsychologie der Fakultät für Sportwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Es bietet psychologische und sportpsychologische Beratung, Diagnostik, Entwicklung, Betreuung und Intervention an. Das Dienstleistungsangebot richtet sich an Sportler, Trainer und Verbände im Leistungs- und Spitzensport, Breitensport und Nachwuchsbereich sowie Eltern, Institutionen, Unternehmen, Fitness- und Gesundheitszentren.

Von der Talentförderung bis zum Stressmanagement: Die Sportpsychologen der Ruhr-Universität Bochum stehen Nachwuchstrainern und -spielern des VfL von nun an beratend zur Seite. Das sportpsychologische Leistungspaket des ZFS umfasst Beratung und Betreuung vor, während und nach Wettkämpfen, Talentförderung und Diagnostik. Denn entscheidend über Erfolg oder Misserfolg im Fußball sind nicht nur Talent und Trainingsfleiß, sondern vor allem auch eine gesunde Psyche und stabile Persönlichkeit des Spielers. Die Nachwuchsarbeit der Bochumer verfolgt schon seit längerem einen ganzheitlichen Ausbildungsansatz. So leistet der Verein beispielsweise ganz gezielt Hilfestellung bei der Vereinbarkeit von Leistungssport und schulischer Ausbildung, hält engen Kontakt zu den Schulen und Lehrkräften sowie dem familiären Umfeld der jungen Fußballer. Nachwuchskoordinator Frank Heinemann, des VfL sieht in der Kooperation mit dem ZFS eine weitere unterstützende Maßnahme, um „neben der Persönlichkeitsentwicklung letztlich auch das sportliche Leistungsvermögen der Spieler weiter zu fördern“. So gehe es im Sport immer um Eigenmotivation, Aufbau von Selbstvertrauen und der Fähigkeit, mit Enttäuschungen umzugehen. Entscheidend für die Herausbildung einer selbstbewussten und leistungsfähigen Spielerpersönlichkeit sei es daher, Strategien zu entwickeln, um aus Rückschlägen und Misserfolgen die richtigen Schlüsse für die eigene Entwicklung zu ziehen.

In der Praxis sind die Psychologen der ZFS zunächst bei Trainingseinheiten und Spielen der Bochumer Nachwuchsmannschaften anwesend, lernen die Spieler und Trainer kennen, um im nächsten Schritt die leistungsbezogenen psychischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der jungen Fußballer zu diagnostizieren und zu verbessern. Auch außersportliche Probleme in der Schule, Ausbildung Beruf oder Familie sollen dabei erkannt und angemessen berücksichtigt werden.

Das ZFS im Internet: http://www.sportwissenschaft.rub.de/sportpsych/zfs

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