Zwei Partien gilt es in der 3. Liga noch zu absolvieren. Der KFC Uerdingen steckt mitten im Abstiegskampf und muss auf Patzer der Konkurrenz hoffen, um den rettenden 16. Platz noch zu erreichen.
Den hat aktuell der SV Meppen inne. Das Team von Trainer Rico Schmitt trifft noch auf den 1. FC Saarbrücken und den MSV Duisburg. Die Krefelder haben Grund zur Hoffnung. Schließlich hat der SVM seit sieben Ligaspielen nicht mehr gewonnen.
Bei zwei Siegen ist der Klassenerhalt sehr wahrscheinlich
Sollte das Team von Jürgen Press also die eigenen Aufgaben erledigen und beide Spiele gewinnen, ist es sehr wahrscheinlich, dass es am 22. Mai jede Menge Grund zur Freude gibt. Zwei Siege am Stück gelangen dem KFC zuletzt vor knapp zwei Monaten. Noch unter der Regie von Stefan Krämer konnten der SV Meppen (4:0) und die SpVgg Unterhaching (3:2) geschlagen werden.
Die anstehenden Gegner sind allerdings in der Tabelle deutlich höher anzutreffen. Zunächst ist der Achtplatzierte aus Magdeburg zu Gast am Lotter Kreuz, dem Ausweichstadion des KFC Uerdingen. Gegen den 1. FCM gab es im Hinspiel immerhin ein 1:1-Unentschieden.
Selbiges gilt für den Gegner am letzten Spieltag: den SV Waldhof Mannheim. Auch dort konnten die Krefelder in der Hinrunde punkten. Auch wenn die Saison der Mannheimer auf dem zehnten Platz bereits gelaufen ist, nimmt die Mannschaft von Patrick Glöckner keineswegs den Fuß vom Gas. Zuletzt gab es Siege über die SpVgg Unterhaching (2:0) und den Hallescher SC (3:2).
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Aber auch wenn am Ende keine sechs Punkte aus diesen beiden Partien herausspringen sollten, ist die Chance zum Klassenerhalt da. Jedes Szenario, in dem der SV Meppen in seinen verbleibenden Spielen einen Punkt weniger holt als der KFC, dürfte zu Platz 17 reichen. Schließlich haben die Krefelder ein deutlich besseres Torverhältnis (-13 zu Meppens -23).
Auch Kaiserslautern und Duisburg sind noch in Reichweite
Gewinnt der SV Meppen wider Erwarten beide Partien, wandert der Blick zum 1. FC Kaiserslautern und dem MSV Duisburg. Das Team vom Betzenberg hat aktuell einen Vorsprung von vier Punkten auf Uerdingen. Dazu haben die Roten Teufel das Torverhältnis mit -5 klar auf ihrer Seite. Der KFC müsste also beide Partien gewinnen, während Kaiserslautern aus den Spielen bei Viktoria Köln und gegen den SC Verl maximal einen Punkt einfährt.
Auch die Zebras sind rein in der Theorie noch in Reichweite. Um am MSV vorbeizuziehen, bräuchte es zwei Niederlagen der Duisburger (gegen den 1. FC Ingolstadt und SV Meppen) und zwei Siege der Krefelder. Dazu müsste Uerdingen dafür sorgen, dass das Torverhältnis am Ende auf ihrer Seite ist. In diesem Vergleich liegt der MSV mit -10 aktuell drei Tore vorne. Außerdem hat das Team von Pavel Dotchev deutlich häufiger getroffen.
All diese Rechenspielchen bringen aber nichts, wenn der KFC Uerdingen nicht selbst dafür sorgt, dass weitere Punkte auf das eigene Konto kommen. Der Anfang dafür soll am Samstag, 15.5. um 14 Uhr beim 1.FC Magdeburg gemacht werden.