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Schalke beim FC St. Pauli
Guido Burgstaller entscheidet das Spiel

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Schalke beim FC St. Pauli: Guido Burgstaller entscheidet das Spiel
Foto: firo

Der FC Schalke 04 unterlag am Samstagabend beim FC St. Pauli mit 1:2 (0:2). Ausgerechnet der ehemalige S04-Profi Guido Burgstaller besorgte den Sieg für die Hamburger.

Auf neun Spieler musste der FC Schalke 04 im Auswärtsspiel beim FC St. Pauli verzichten. Doch trotzdem muss an dieser Stelle betont werden, dass eigentlich mit Simon Terodde und Marius Bülter "nur" zwei Stammspieler den Gelsenkirchenern fehlten. Sie wurden durch Marvin Pieringer und U23-Stürmer Rufat Dadashov ersetzt.

Aber klar: Von Beginn an merkte man dem Schalke-Spiel an, dass eben mit Terodde und Bülter zwei Eckpfeiler fehlen oder anders gesagt: es fehlten einfach die Spieler, die bislang in jedem Spiel den Ball forderten und die man anspielen konnte. Rodrigo Zalazar sollte diese Rolle in Hamburg übernehmen. Doch das gelang dem Urugayer nicht.

FC St. Pauli: Vasilj - Zander, Ziereis, Lawrence, Paqarada - Smith (85. Medic) - Irvine, Hartel - Kyereh (90. Makieniok) - Burgstaller (90. Buchtmann), Matanovic (73. Dittgen).

FC Schalke 04: Fraisl - Thiaw, Itakura, Kaminski - Aydin (73. Ranftl), Pálsson (73. Latza), Ouwejan - Zalazar, Drexler - Pieringer, Dadashov (81. Topp).

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb).

Tore: 1:0 Burgstaller (20.), 2:0 Burgstaller (39.), 2:1 Zalazar (75.).

Gelbe Karten: Kyereh - Thiaw, Zalazar.

Zuschauer: 25000.

Schalke war schon in Halbzeit eins unterlegen. Guido Burgstaller netzte zweimal (20., 39.) ein und brachte St. Pauli, den Tabellenführer der 2. Bundesliga, schon nach 45 Minuten auf die Siegerstraße. Und Schalke? Die Gäste bemühten sich und versuchten mitzuspielen, doch bis auf eine gute Chance von Zalazar (22.) gelang S04 nicht viel in Durchgang eins.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich Schalke von seiner besseren Seite. Direkt nach Wiederbeginn hatte Mehmet Aydin (46.) die dicke Chance zum Ausgleich, doch der Youngster scheiterte freistehend vor Pauli-Keeper Nikola Vasilj.


Nach einer Stunde Spielzeit drückte dann wieder der FC St. Pauli. Doch auch der Ex-Schalker Burgstaller vergab diesmal eine gute Torchance. Und plötzlich, siehe da, wurde es nochmal spannend am Millerntor: Weil St. Pauli das 3:0 mehrfach verpasste, verkürzte Zalazar nach einer butterweichen Flanke von Thomas Ouwejan. St. Pauli wachte, angetrieben vom frenetischen Publikum wieder auf, doch Schalke witterte seine Chance und spielte Volldampf auf das Hamburger Tor. In der 84. Minute dann fast der Ausgleich: Aber das Schalker Ouwejan-Tor wurde aufgrund einer Abseitsposition von Marvin Pieringer nicht gegeben. Ausgerechnet Keke Topp, 17-jähriger A-Jugendspieler des FC Schalke, hatte in der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Fuß, doch er vergab. Der FC St. Pauli rettete schlussendlich das 2:1 ins Ziel - achter Sieg im achten Heimspiel!

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saudiarabimoneybitch 2021-12-04 22:49:14 Uhr
Zur Halbzeit eine mehr als verdiente Führung.
Am Ende ein glücklicher Sieg.
Schade, die Niederlage hätte nicht sein müssen. Zalazar hat auch im Gegensatz zur Berichterstattung ein sehr gutes Spiel gemacht.
RWE-Serm 2021-12-04 22:58:32 Uhr
Sicher

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